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SPÖ-Justizministerin Anna Sporrer will die „Antifa“ nicht kennen – und hüllt sich auch zu jener Attacke, bei dem die Täter „Antifa“ gerufen haben sollen, in Schweigen.

SPÖ-Justizministerin Anna Sporrer will die „Antifa“ nicht kennen – und hüllt sich auch zu jener Attacke, bei dem die Täter „Antifa“ gerufen haben sollen, in Schweigen.

Couleurstudenten unter „Antifa“-Rufen verprügelt: Sporrer duckt sich erneut weg

Zwei katholische Couleurstudenten lagen nach einem brutalen Übergriff in Innsbruck im Krankenhaus – einer davon mit Nasenfraktur. Die Angreifer sollen laut Zeugen und Betroffenen „Antifa“ gerufen haben. SPÖ-Justizministerin Anna Sporrer schweigt dazu.

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Zwei Studenten brutal überfallen

Der Vorfall ereignete sich am Rande des Pennälertags des Mittelschüler-Kartell-Verbands in Innsbruck im Mai. Zwei Mitglieder der ÖCV-Verbindung Rudolfina Wien wurden zunächst verbal attackiert, beraubt und anschließend körperlich angegriffen. Beide mussten medizinisch versorgt werden. Der Österreichische Cartellverband und der MKV verurteilten den Angriff scharf und warnten vor einer wachsenden Toleranz gegenüber linksextremer Gewalt gegen konservative und katholische Gruppen.

Kennt Sporrer die „Antifa“ jetzt?

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Die Justizministerin hatte, wie berichtet, bereits zuvor erklärt, sie kenne „die Organisation Antifa als solche nicht“ und könne daher nichts verbieten, was es ihrer Ansicht nach nicht gebe. Nach dem Innsbrucker Angriff bleibt sie auf Anfrage des Exxpress erneut stumm. Kritik an dieser Haltung kommt nicht nur von der FPÖ, sondern auch aus dem bürgerlichen Lager: Wer politische Gewalt bagatellisiert, die sich gezielt gegen Andersdenkende richtet, untergräbt den Rechtsstaat.

ÖVP-Innenminister Gerhard Karner legte inzwischen in der Antwort auf eine parlamentarische Anfrage einige Ermittlungsdetails offen – es werde wegen schwerer Körperverletzung ermittelt, ein Verdächtiger sei noch unbekannt. Eine klare Einordnung der mutmaßlich linksextremen Motivation blieb jedoch aus. Schon nach dem Angriff hatte er einer eindeutigen Einschätzung ausgewichen.

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