Fast zehn Millionen Euro hat die Ampel-Regierung im letzten Quartal 2025 für Spesen, Werbung, Agenturaufträge und Repräsentationskosten ausgegeben. Wie berichtet, finden sich neben Buffets, Reisen und Bewirtungen auch allerhand skurrile Posten auf der Liste – von Badetüchern bis hin zu Regenschirmen. Besonders großzügig mit dem Geld der Steuerzahler war man aber im Außenamt.
Teure Badetücher und Süßigkeiten
Für die diverse Anlässe – darunter der Nationalfeiertag – wurden im Ressort der Neos-Außenministerin Beate Meinl-Reisinger Werbegeschenke im Gesamtwert von mehreren 10.000 Euro angeschafft. Auf der Rechnung stehen etwa 250 Strandtücher um 7.350 Euro, mehr als 6.000 Packungen Snackmischungen für 15.700 Euro sowie tausende Manner-Schnitten und Schokoladetafeln im Wert von mehr als 6.000 Euro.
Enorme Kosten in allen Ministerien
Aufgedeckt hatte das eine Anfrageserie von FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz. Dadurch kam man auch dahinter, dass das Ressort von SPÖ-Sozialministerin Korinna Schumann etwa 64.458 Euro für Buffets, Reisen und Bewirtung zahlte. Das Steuergeld sitzt aber auch bei ÖVP-Verteidigungsministerin Klaudia Tanner locker. Für eine Messe, auf der sich Freiwilligen-Vereine präsentierten, ordnete sie 10.000 Euro teure Regenschirme als Werbegeschenke. Tanner investierte auch über 19.000 Euro in Kinderbücher mit dem Titel „Mit Adleraugen am Heldenplatz“, während ÖVP-Umweltminister Norbert Totschnig ein Marketingkonzept für die Maskottchenfigur „Biber Berti“ um 16.200 Euro beauftragte.


