Waffenverbotszonen (wie hier in Innsbruck) zeigen auch in der Bundeshauptstadt selten Wirkung. Trotzdem soll das Waffenverbot am Wiener Yppenplatz noch einmal verlängert werden.

2. November 2025 / 09:43 Uhr

Nach mehreren Zwischenfällen: “Waffenverbotszone” am Yppenplatz verlängert

Nach mehreren gewalttätigen Vorfällen in der neuen “Waffenverbotszone” am Yppenplatz in Wien-Ottakring hat die Polizei entschieden, die Maßnahme um weitere drei Monate zu verlängern. Dass die Zone, ebenso wie jene in Wien-Favoriten, einigermaßen nutzlos ist, hatte sich jedoch schon kurz nach Beginn des Waffenverbotes gezeigt.

Schon am ersten Tag nach Einführung erster Zwischenfall

Bereits kurz nach Einführung im August war die Zone gebrochen worden: Ein 26-jähriger Mann hatte bei einer Auseinandersetzung mit einem 32-jährigen Syrer einen Stich in die Lunge erlitten. Nur zwei Wochen später, am 18. August, kam es zu einem Streit zwischen acht Personen, bei dem abermals ein Messer eingesetzt wurde. Einer von ihnen zückte ein Messer zückte und verletzte einen Kontrahenten am Unterarm. Die Polizei konnte sechs Personen im Alter von 20 bis 25 Jahren mit syrischer beziehungsweise ungeklärter Staatsbürgerschaft anhalten.

POLITISCHE ANZEIGE des FREIHEITLICHEN PARLAMENTSKLUBS. Weitere Informationen: Transparenzbekanntmachung


Polizei zeigt sich von Waffenverbot überzeugt

Die Kombination aus Waffenverbots- und Schutzzone sei ein „wichtiger Schritt, um die Kriminalität einzudämmen, aber auch ein subjektives Sicherheitsgefühl für die Bevölkerung zu erhöhen“, meint hingegen die Polizei.

Zahlreiche Waffen sichergestellt

Die Zahlen sind allerdings eindeutig: Kaum jemand von der meist migrantischen Klientel scheint sich so wirklich vom Waffenverbot beeindrucken zu lassen. Von Anfang August bis Ende September stellten die Einsatzkräfte insgesamt 27 Waffen sicher, darunter 17 Messer. Aktuelle Zahlen für Oktober liegen noch nicht vor. Die aktuelle Verordnung gilt nun bis 2. Februar 2026.

Minderjährige müssen geschützt werden

Der Bereich der Kinder- und Parkanlage Yppenplatz wurde samt einem Umkreis von 150 Metern als zusätzliche “Schutzzone” festgelegt. Diese soll Minderjährige vor Straftaten schützen. Personen, bei denen konkrete Hinweise auf mögliche Delikte bestehen, können von der Polizei aus diesem Bereich verwiesen werden.

POLITISCHE ANZEIGE der FREIHEITLICHEN PARTEI ÖSTERREICH (FPÖ). Weitere Informationen: Transparenzbekanntmachung


Unterstützen Sie unsere kritische, unzensurierte Berichterstattung mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf AT58 1420 0200 1086 3865 (BIC: BAWAATWW), ltd. Unzensuriert

Teile diesen Artikel

    Diskussion zum Artikel auf unserem Telegram-Kanal:

POLITISCHE ANZEIGE der FREIHEITLICHEN PARTEI ÖSTERREICH (FPÖ). Weitere Informationen: Transparenzbekanntmachung

POLITISCHE ANZEIGE des FREIHEITLICHEN PARLAMENTSKLUBS. Weitere Informationen: Transparenzbekanntmachung

Politik aktuell

27.

Apr

14:59 Uhr

Wir infomieren

Unzensuriert Infobrief

Unzensuriert Video-Empfehlung:
Nach der Bauerndemo – Stillstand, Ausverkauf und Bauernsterben
Klicken um das Video zu laden
Erst nach dem Klick wird eine Verbindung zu YouTube hergestellt.