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Für die EU von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen gibt es bald noch mehr Geld aus Österreich.

Für die EU von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen gibt es bald noch mehr Geld aus Österreich.

52 Prozent mehr: EU-Mitgliedschaft wird noch teurer

Für Österreich wird die EU-Mitgliedschaft bald noch teurer: Der Beitrag zum EU-Haushalt soll ab 2027 von 2,9 Milliarden auf 4,4 Milliarden Euro steigen. Das sind etwa 52 Prozent mehr als bisher. Wesentlich dazu beigetragen hat der Corona-Wiederaufbaufonds, der zwar teuer, aber nicht wirksam war. Von 2028 bis 2058 müssen insgesamt 750 Milliarden Euro zurückgezahlt werden.

Österreich und Schweden gegen EU-Schulden

Zum ersten Mal in der Geschichte wurden mit diesem Fonds auf EU-Ebene Schulden aufgenommen. Österreich und Schweden wollen das in Zukunft nicht wiederholen: EU-Ministerin Claudia Plakolm (ÖVP) lehnt neue gemeinsame Schulden ab, auch Schweden plädiert für eine Verwendung von EU-Geldern in zentralen Bereichen wie Migration, Sicherheit und Wettbewerbsfähigkeit.

Plakolm sieht EU trotz Milliardenkosten positiv

Schon 2020 hatten Schweden und Österreich diese Linie in der Haushaltspolitik vertreten. Bei der EU scheint das allerdings eher aussichtslos zu sein – hier profitieren in erster Linie die Nettoempfänger.

Plakolm sieht die EU-Mitgliedschaft trotz der steigenden Kosten weiterhin positiv: Für jeden investierten Euro erhalte man etwa zehn Euro zurück, behauptet sie. Dazu tragen Handel, die Situation am Arbeitsmarkt und EU-Förderungen bei.

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