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Ex-EU-Kommissionschef Prodi sieht Russland-Sanktionen kritisch.

Ex-EU-Kommissionschef Prodi sieht Russland-Sanktionen kritisch.

Romano Prodi: Italiens Russland-Exporte brechen dramatisch ein

Deutliche Worte findet der ehemalige Präsident der EU-Kommission, Romano Prodi, im Bezug auf die Russland-Sanktionen der USA und der EU. In einem Gastbeitrag für die italienische Tageszeitung Il Messaggero sieht er durch die aktuelle Russlandpolitik schwere Nachteile für sein Heimatland Italien.

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Laut Prodi brächen die Exporte nach Russland um rund 50 Prozent ein. Er bezeichnet die Sanktionen wirtschaftspolitisch als „asymmetrisch“, da sie die EU-Staaten viel stärker treffen würden als etwa die USA.

Für Prodi sind Russland-Sanktionen Gefahr für die EU

Einig ist sich Prodi mit seiner Landsfrau Federica Mogherini in der Beurteilung der EU-Sanktionen. Wie die EU-Außenbeauftragte sieht auch Prodi mittel- und langfristig große Gefahren auf den europäischen Wirtschaftraum zukommen, wenn die wirtschaftspolitische Sanktionspolitik gegen Moskau anhält. Kritisch sieht der Ex-Kommissionpräsident in diesem Zusammenhang auch die aktuelle Abwertung des Euro gegenüber dem Dollar.

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