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Der Staatspräsident der Philippinen möchte Gastarbeiter in Kuwait vor Übergriffen schützen.

11. Februar 2018 / 04:49 Uhr

Kuwait: Philippinischer Präsident möchte 140.000 Gastarbeiter zurückholen

Der philippinische Präsident Rodrigo Duterte reagiert auf unhaltbare Arbeitsbedingungen für 140.000 Gastarbeiter in Kuwait. Er wies das Arbeitsministerium an, philippinische Arbeiter, die in Kuwait beschäftigt sind, binnen 72 Stunden mit einer Luftbrücke in die Heimat zurückzuführen. Philippinischen Fluggesellschaften sollen die Rückführung der Staatsbürger im Auftrag und auf Rechnung des Staates organisieren und durchführen.

Auslöser für diese Rückholmaßnahme war der Tod einer 29-jährigen philippinischen Haushaltshilfe, die in einem Gefrierschrank in einer verlassenen Wohnung in Kuwait aufgefunden worden war.

Philippinen setzten im Jänner Entsendung von Arbeitskräften aus

Die Philippinen setzten im Jänner 2018 bereits die Entsendung von Arbeitskräften aus. Grund dafür ist, dass die oft philippinischen Arbeiter in Kuwait und anderen Golfstaaten in einer Art Sklavereisystem gehalten werden. Es gibt zwar eine angemessene Bezahlung, die Arbeitsbedingungen bei den muslimischen Arbeitgebern sind für die vor allem christlichen Gastarbeiter aus den Philippinen aber sehr schlecht. Häufig kommt es vor allem gegenüber weiblichen Bediensteten zu Gewalt und sexuellem Missbrauch.

 

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