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FPÖ-Chef Herbert Kickl hat gut Lachen: Seine Partei hat in der neuesten Umfrage die 40-Prozent-Marke geknackt – für die Ampel-Parteien geht es hingegen bergab.

FPÖ-Chef Herbert Kickl hat gut Lachen: Seine Partei hat in der neuesten Umfrage die 40-Prozent-Marke geknackt – für die Ampel-Parteien geht es hingegen bergab.

FPÖ knackt 40-Prozent-Marke, Ampel-Parteien stürzen ab

Die FPÖ erreicht in der neuesten Lazarsfeld-Umfrage für oe24 ihren neuen Bestwert und knackt die 40-Prozent-Marke: 41 Prozent würden den Freiheitlichen ihre Stimme geben – in die andere Richtung geht es hingegen für die zerstrittenen Sozialdemokraten, die auf 14 Prozent abstürzen. Bei einer OGM-Umfrage kämen die Genossen – wie berichtet – überhaupt nur noch auf zwölf Prozent.

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Ampel-Parteien stürzen ab

Während die Partei von Herbert Kickl sich über den Rekordwert freuen kann, sieht es für die Verlierer-Ampel umso schlechter aus: Die ÖVP verliert einen Prozentpunkt und kommt noch auf 20 Prozent. Der SPÖ dicht auf den Fersen sind inzwischen die Grünen, die mit zwölf Prozent um einen Prozentpunkt zulegen und damit innerhalb der statistischen Schwankungsbreite liegen.

Auch für die Neos geht es weiter bergab: Sie verlieren einen Prozentpunkt und stehen jetzt bei sechs Prozent. Um einen Prozentpunkt zulegen können hingegen die Kommunisten der KPÖ: Bei ihnen stehen inzwischen vier Prozent zu Buche – damit würden sie nach aktuellem Stand den Einzug in den Nationalrat schaffen.

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Leichter SPÖ-Zuwachs mit Marterbauer

Doch auch ein Wechsel zu Markus Marterbauer würde die SPÖ laut der neuen Lazarsfeld-Umfrage nicht aus ihrem Umfragetief reißen. Mit dem Finanzminister als Spitzenkandidat kämen die Roten auf 16 Prozent. Die FPÖ liegt in diesem Szenario mit 39 Prozent weit vorne, die ÖVP erreicht 18 Prozent. Die Grünen kommen auf zehn Prozent, die Neos auf neun Prozent. Die KPÖ würde mit drei Prozent den Einzug in den Nationalrat verpassen.

Für die SPÖ ist das ein ernüchterndes Signal: Selbst ein Wechsel an der Spitze würde demnach nur einen begrenzten Effekt bringen. Vom viel beschworenen Befreiungsschlag wäre jedenfalls wenig zu sehen. Marterbauer läge lediglich zwei Prozentpunkte über dem aktuellen SPÖ-Wert von 14 Prozent.

Mit Zeiler droht sogar der Absturz auf zwölf Prozent

Noch düsterer sieht das Bild für Gerhard Zeiler aus. Mit dem Medienmanager als SPÖ-Spitzenkandidaten würde die Partei laut Lazarsfeld auf gerade einmal zwölf Prozent abstürzen. Damit würden die Roten sogar hinter die Grünen zurückfallen, die in diesem Szenario auf 13 Prozent kommen. Die FPÖ erreicht 40 Prozent, die ÖVP 19 Prozent und die Neos acht Prozent. Die KPÖ liegt bei drei Prozent.

Damit liefern die drei abgefragten Personalvarianten ein bemerkenswertes Bild: Mit Andreas Babler liegt die SPÖ aktuell bei 14 Prozent, mit Marterbauer wären es 16 Prozent und mit Zeiler sogar nur zwölf Prozent. Ausgerechnet jener Mann, der einen Erneuerungsprozess der SPÖ erzwingen will, wäre nach dieser Umfrage also jener Kandidat, mit dem die Partei am schlechtesten abschneiden würde.

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