Andreas Babler, Christian Stocker und Beate Meinl-Reisinger

Die Bürger sind mit der Bundesregierung um Andreas Babler (l.), Christian Stocker und Beate Meinl-Reisinger alles andere als zufrieden.

6. September 2026 / 18:16 Uhr

Umfragetief der Schande: Satte 56 Prozent haben die Nase voll

Während die Verlierer-Ampel in Wien munter an den Realitäten der eigenen Bevölkerung vorbeiregiert, schrumpft die Zahl der wirklichen Befürworter im Land auf magere sieben Prozent zusammen.

Vernichtende Abrechnung mit der Regierung

Die Österreicher haben endgültig genug von den politischen Phrasen aus der Wiener Regierungszentrale. Wie eine aktuelle Lazarsfeld-Umfrage für das Medium oe24 aufdeckt, stellen 56 Prozent der heimischen Bevölkerung der Bundesregierung ein klar negatives Zeugnis aus.

Lediglich sieben Prozent der Befragten zeigen sich mit der bisherigen Arbeit des Kabinetts um ÖVP-Bundeskanzler Christian Stocker noch „sehr zufrieden“. Ein absolut desaströser Wert für eine Koalition, die einst angetreten war, um das Land stabil zu führen, sich stattdessen aber von einem Tiefstand zum nächsten manövriert.

Abgehobener Apparat gegen gebeutelte Bürger

Auch beim Blick auf die moderateren Rückmeldungen zeigt sich keine Trendwende zugunsten des Establishments: Mageren 15 Prozent entringt sich zumindest noch ein „eher zufrieden“. Unter dem Strich stehen damit mickrige 22 Prozent an Befürwortern einer Politik, die an den echten Sorgen der fleißigen Leistungsträger im Land konsequent vorbeigeht. Weitere 22 Prozent enthielten sich einer klaren Verurteilung und wählten das neutrale Mittelfeld.

Auf der Gegenseite dominiert der blanke Unmut über die Versäumnisse der Regierenden. Sagenhafte 40 Prozentpunkte entfallen allein auf die Kategorie jener Bürger, die mit der Darbietung auf der Regierungsbank unumwunden „sehr unzufrieden“ sind. Die tief sitzende Entfremdung zwischen den elitären Entscheidungsträgern in der Bundeshauptstadt und der arbeitenden Bevölkerung lässt sich damit kaum mehr kaschieren.

PR-Ankündigungen statt echter Wende

Um den drohenden Absturz im Herbst doch noch abzuwenden, kündigt der Regierungsapparat vollmundig neue Großprojekte an. Neben der geplanten Sozialhilfe-Reform soll es eine sogenannte „Reformpartnerschaft“ zwischen Bund, Ländern und Gemeinden richten.

Ob solche angekündigten Vorhaben das verspielte Vertrauen der Österreicher zurückgewinnen können, darf massiv bezweifelt werden. Den Bürgern reicht es längst mit Papiertigern und Ankündigungspolitik, während die drängenden Fragen der nationalen Orientierung und Wohlstandssicherung ungelöst bleiben.

Unterstützen Sie unsere kritische, unzensurierte Berichterstattung mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf AT58 1420 0200 1086 3865 (BIC: BAWAATWW), ltd. Unzensuriert

Teile diesen Artikel

    Diskussion zum Artikel auf unserem Telegram-Kanal:

Politik aktuell

6.

Sep.

18:16 Uhr

Wir infomieren

Unzensuriert Infobrief

Unzensuriert Video-Empfehlung:
Jetzt will Brüssel sogar unsere Glasflaschen regulieren!
Klicken um das Video zu laden
Erst nach dem Klick wird eine Verbindung zu YouTube hergestellt.