Die SPÖ ist am Boden. In der aktuellen Sonntagsfrage der Lazarsfeld-Gesellschaft für oe24 kommt die Partei von Vizekanzler Andreas Babler nur noch auf 15 Prozent – der tiefste Wert in der langjährigen wöchentlichen Reihe. Die FPÖ von Herbert Kickl legt um einen Punkt auf 38 Prozent zu und stellt damit erneut ihren Umfrage-Höchstwert ein.
FPÖ vorn, Ampel ohne Mehrheit
Wäre am Sonntag Nationalratswahl, läge die ÖVP von Bundeskanzler Christian Stocker bei 22 Prozent, die Grünen bei elf Prozent, die NEOS bei sieben Prozent, die KPÖ bei drei Prozent und die Sonstigen bei vier Prozent. Gegenüber der Nationalratswahl 2024, als die SPÖ mit Babler auf 21,1 Prozent kam, wären das weitere 6,1 Punkte weniger – fast ein Drittel der damaligen Wählerschaft. Die ÖVP liegt unter ihrem damaligen 26,3 Prozent, die NEOS unter ihren 9,1 Prozent. Die drei Regierungsparteien kämen gemeinsam auf 44 Prozent.
Kickl enteilt, Babler rutscht ab
In der Lazarsfeld-Hochrechnung zur Kanzlerfrage liegt Kickl bei 47 Prozent und damit unangefochten vorn. Amtsinhaber Christian Stocker (ÖVP) kommt auf 16 Prozent, Grünen-Chefin Leonore Gewessler auf elf Prozent. Babler und NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger liegen jeweils bei neun Prozent, acht Prozent entfallen auf andere.
Regierung ohne Rückhalt
Zur Arbeit der Bundesregierung befragt, urteilen 40 Prozent mit sehr schlecht, 16 Prozent mit eher schlecht. Nur 21 Prozent finden die Regierungsarbeit gut, 23 Prozent nennen sie befriedigend. Die Unzufriedenheit steigt um zwei Punkte, der Gut-Wert fällt um einen Punkt.
