Neos-Außenministerin Beate Meinl-Reisinger sieht ihre Partei und die Verlierer-Ampel in der Bildungspolitik auf einem guten Weg – doch neue Zahlen zu den Kosten für Nachhilfeunterricht zeigen das wahre Ausmaß der Misere.

19. August 2026 / 16:24 Uhr

Meinl-Reisinger predigt „Flügel heben“ – Eltern zahlen 750 Euro für Nachhilfe

Scharfe Worte nach dem ORF-Sommergespräch: FPÖ-Familiensprecherin Ricarda Berger rechnet mit den Bildungsversprechen von Neos-Außenministerin Beate Meinl-Reisinger ab. Während die pinke Parteichefin im Studio verkündete, man wolle nicht bei der Bildung sparen und jedem Kind die Flügel heben, müssen Eltern im Schnitt 750 Euro pro Jahr für private Nachhilfe ausgeben.

Kein Flügelheben, sondern Flügelstutzen

Berger sieht darin keine Förderung, sondern das Gegenteil. Wenn Mütter und Väter in Zeiten der massiven Teuerung 750 Euro aus der eigenen Tasche brennen müssen, nur damit ihre Kinder im kaputtgesparten Schulsystem nicht völlig auf der Strecke bleiben, dann sei das kein Flügelheben, sondern ein eiskaltes Stutzen der Flügel durch eine völlig abgehobene Verlierer-Koalition. Das Sommergespräch sei an pinker Heuchelei kaum zu überbieten gewesen.

Bildung als PR-Show statt Alltag

Die Neos inszenieren sich gerne als Bildungspartei. Doch Berger hält dem entgegen, dass genau diese Partei in der Regierung Verantwortung für ein System trage, das ohne teure private Nachhilfe längst kollabiert wäre. Die Aussagen Meinl-Reisingers, Kinder seien der wichtigste Rohstoff und man wolle nicht sparen, prallen nach Ansicht der Freiheitlichen auf die harte Realität der Familienbudgets.

Die Bilanz der Neos in Wien sieht nämlich alles andere als rosig aus. Dort hätten ideologische Experimente und eine verfehlte Integrationspolitik die Schulen an die Wand gefahren, so Berger:

Wer die Wiener Schulen mit völlig verfehlten Ideologie-Experimenten und einer desaströsen Integrationspolitik an die Wand gefahren hat, der scheitert nun mit Ansage auch auf Bundesebene. Die pinken Dilettanten haben in der Bundeshauptstadt ein bildungspolitisches Trümmerfeld hinterlassen und wollen uns jetzt im Bund via Fernsehbildschirm erklären, wie man Kinder fördert? Das ist an Zynismus gegenüber den hart arbeitenden Familien nicht mehr zu überbieten.

Familien entlasten statt pinker Schmähs

Berger fordert eine sofortige finanzielle Entlastung der Familien und eine radikale Kehrtwende. Es brauche ein Schulsystem, das Kernkompetenzen vermittle und nicht auf dem Rücken der Eltern saniert werde.

Wir Freiheitliche stehen an der Seite der Familien. Es braucht endlich wieder Leistung, Respekt und echte Wissensvermittlung in den Klassenzimmern, statt pinker PR-Schmähs zur besten Sendezeit. Diese Regierung hat längst bewiesen, dass sie ein bildungspolitischer Totalschaden ist!

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