Neos-Chefin Beate Meinl-Reisinger war gestern, Montag, Gast beim ORF-Sommergespräch. Man darf schon auf die Zuschauerzahlen gespannt sein. Denn viele Seher meinten in den Kommentaren, dass die pinke Außenministerin mit Worthülsen glänzte. Einer schrieb: „Ich sage Ihnen ehrlich, es fiel mir schwer, nicht abzuschalten“.
Überraschend farblos
Wenig schmeichelhaft fiel auch die Analyse der Kronen Zeitung aus:Â
Ihre Partei sinkt in den Umfragen, ihre Mitglieder treten aus – selbst Partei-Gründer Matthias Strolz hält mit Kritik nicht zurück. Die pinke Frontfrau blieb über weite Strecken überraschend farblos.
Kurz und bündig die Reaktion von FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker: „Jetset-Meinl-Reisinger landet kurz im Land, um den Österreichern die Pension zu rauben“.
Pinke Systempartei lässt ihre Maske fallen
Tatsächlich war die Erhöhung des Pensionsantrittsalters ein zentrales Thema des Sommergesprächs. Meinl-Reisinger möchte die schrittweise Anhebung ab 2030. Im Sinne einer Leistungsgerechtigkeit, sagte sie, müsste aber auch die Anzahl der Arbeitsjahre eingepreist werden. Als Zahl nannte sie 45 Jahre.
Da lasse die pinke Systempartei endgültig ihre unsoziale Maske fallen, sagte Hafenecker in einer Aussendung. Für Meinl-Reisinger mag es ja leicht sein, aus ihrer elitären Blase heraus den Menschen auszurichten, dass sie gefälligst noch länger arbeiten sollen.
Verrat am Generationenvertrag
„Wenn das das pinke Verständnis von Wohlstand ist, dann hoffe ich, dass uns dieser erspart bleibt“, so der FPÖ-Generalsekretär. Zuerst presse man die Bürger mit einer Rekordsteuerlast aus, um Milliarden für die Asylindustrie und das Ausland verprassen zu können, und als Dank stehle man ihnen dann auch noch den wohlverdienten Ruhestand. Das sei ein beispielloser Verrat am Generationenvertrag!
Dürre-Opfer bangen um Unterstützung
Enttäuscht über Meinl-Reisinger zeigte sich Hafenecker, als diese auf die Hilfen für Landwirte, die unter den Folgen der Dürre leiden, zögerlich reagierte. Sie spreche sich gegen ein „Koste es, was es wolle“ aus, meinte Meinl-Reisinger. Landwirte, die sich entsprechend versichert hätten, dürften nicht „die Dummen“ sein. Den Neos sei es offenbar völlig egal, dass die heimischen bäuerlichen Betriebe aktuell um ihre Existenz bangen und kämpfen. Offenbar sei nach den ganzen Exzessen rund um Geldgeschenke an das Ausland und insbesondere die Ukraine kein Geld mehr für die eigene Bevölkerung da, stellte Hafenecker fest.
