In der Steiermark erreicht der freiheitliche Landeshauptmann Mario Kunasek mit 43 Prozent ein Rekordhoch, in Tirol ist die FPÖ mit der ÖVP gleichauf – und nun wackelt auch der Posten von Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.
FPÖ holt stark auf
Eine heute, Montag, veröffentlichte Umfrage des Instituts für Demoskopie und Datenanalyse (IFDD) im Auftrag des ORF NÖ sorgt für einen Schock bei den Schwarzen. Demnach wäre die ÖVP zwar mit 35 Prozent die Nummer eins, doch die FPÖ holt stark auf und kommt schon auf 30 Prozent. Im Vergleich zur Landtagswahl 2023 würde die ÖVP deutlich verlieren – damals kam sie auf 39,9 Prozent. Die FPÖ erreichte damals 24,2 Prozent, konnte also in ihren Regierungsjahren knapp sechs Prozentpunkte aufholen.Â
SPÖ zum Umdenken aufgefordert
Bei diesem Umfrage-Ergebnis läuten bei Mikl-Leitner freilich die Alarmglocken. Offenbar sieht sie die Schuld dieser Entwicklung in der Bundesregierung – und da nicht bei der eigenen Partei, sondern bei der SPÖ, die sie vor einigen Tagen in einem Interview mit der APA zum Umdenken aufforderte. Wörtlich sagte sie:Â
Ich weiß, dass es mit einem Regierungspartner, der auf mehr Staat und mehr Umverteilung setzt, nicht einfach ist, einen Wirtschaftsaufschwung in Gang zu setzen.
Zusammenarbeit mit FPÖ “sehr professionell”
Ohne Betriebe, die wachsen und investieren, würden Steuereinnahmen fehlen und leere Kassen würden letztendlich Gesundheits- und Sozialsysteme gefährden, so die Landeshauptfrau, die in Niederösterreich die „sehr professionelle“ Zusammenarbeit mit den Blauen in der Landesregierung lobte.
