Die Dürre in Österreich ist für FPÖ-Chef Herbert Kickl eine Naturkatastrophe – vergleichbar mit Lawinen, Hochwasser oder Muren. In solchen Extremsituationen müsse die Solidargemeinschaft helfen. Die Bundesregierung streite nun seit über einer Woche über ein längst fälliges Hilfspaket für die heimischen Landwirte. Kickl fordert Tempo.
Bauern können nicht länger warten
Die Landwirte seien Opfer der Unfähigkeit und Unwilligkeit dieser Bundesregierung, so Kickl. Er verlangt von ÖVP, SPÖ und Neos, noch bis Sonntag ein fertiges Paket auszuarbeiten, damit die Hilfen unverzüglich bei den Betroffenen ankommen. Die Schäden belaufen sich laut Hagelversicherung auf rund eine Milliarde Euro. Viele Betriebe stehen vor existenziellen Problemen.
Ultimatum an die Koalition
Sollte der Streit weiter in die Länge gezogen werden und keine zufriedenstellende Lösung zustande kommen, werde man schon am Montag an die Grünen herantreten. Gemeinsam verfügten FPÖ und Grüne über die notwendige Anzahl an Abgeordneten, um in der tagungsfreien Zeit eine Sondersitzung des Nationalrats zu beantragen und das Thema auf die parlamentarische Ebene zu bringen. Kickl macht klar: Die Zeit der Ausreden ist vorbei.
