Die Staatsschulden wachsen weiter an. Lagen sie 2025 schon bei 418,1 Milliarden Euro, geht eine aktuelle Berechnung des Wirtschaftsforschungsinstituts WIFO im Jahr 2031 von einem Schuldenstand von 525 Milliarden Euro aus – das sind 107 Milliarden mehr als 2025. Das erklärt die verzweifelte Suche der Verlierer-Ampel nach weiteren Einnahmen.
“Erbschaften fair besteuern”
Für die Bürger könnte das bedeuten: Länger arbeiten und neue Steuern. Zuletzt preschten zwei Landeshauptleute hinsichtlich zusätzlicher Geldbeschaffung vor. Der Tiroler Landeschef Anton Mattle von der ÖVP forderte – wie berichtet – ein höheres Pensionsantrittsalter. Und der Kärntner Landeschef Daniel Fellner meinte, er wolle die Erbschaften fair besteuern.
Weiterhin Milliarden für dubiose NGO’s
Es deutet also alles darauf hin, dass ÖVP-Kanzler Christians Stocker, sein Vize Andreas Babler (SPÖ) und Neos-Außenministerin Beate Meinl-Reisinger ihr Budget-Heil in weiteren Belastungen für die Bürger sehen. Das wird der Bevölkerung schwer zu erklären sein, wenn die Verlierer-Ampel auf der anderen Seite weiter an der größten und teuersten Regierungsbank aller Zeiten festhält und weiterhin Milliarden ins Ausland schickt oder in dubiose NGO’s steckt.
Zinskosten steigen auf 15,4 Milliarden pro Jahr
Man muss sich das einmal vorstellen: Ohne dem jetzigen Sparpaket würde Österreich bis 2031 bei einer Schuldenquote von 100 Prozent landen. Das jährliche Defizit läge bei rund 5,4 Prozent, also weit über der Maastricht-Grenze von drei Prozent. Sorgen muss sich die Regierung auch über die Zinsbelastung machen. Wächst Österreichs Schuldenberg nämlich weiter wie bisher, steigen die Zinskosten auf sage und schreibe 15,4 Milliarden Euro pro Jahr.Â
