Zum Inhalt springen
SPÖ-Vizekanzler Andreas Babler hatte den sogenannten „Urin-Pool“ – in dem sich laut Regierung gereinigtes und gefiltertes Wasser befand – persönlich eröffnet.

SPÖ-Vizekanzler Andreas Babler hatte den sogenannten „Urin-Pool“ – in dem sich laut Regierung gereinigtes und gefiltertes Wasser befand – persönlich eröffnet.

„Glaskinn Babler“ klagte gegen Lugner-Video – und verlor

Als „Urin-Andi“ und „Brunzbecken-Babler“ hatte der Wiener FPÖ-Gemeinderat Leo Lugner SPÖ-Vizekanzler Andreas Babler bezeichnet – dieser fühlte sich dadurch beleidigt und klagte dagegen. In erster Instanz hat der wehleidige SPÖ-Chef nun verloren.

Politische Anzeige

POLITISCHE ANZEIGE des FREIHEITLICHEN PARLAMENTSKLUBS. Weitere Informationen: Transparenzbekanntmachung

Satire-Video über steuerfinanzierten „Urin-Pool“

In dem von Lugner verbreiteten Video ging es um eine fragwürdige Kunstaktion bei der Biennale in Venedig. Wie berichtet, wurde dort ein „Urin-Pool“ präsentiert, der von Babler persönlich eröffnet wurde. Insgesamt 600.000 Euro hatte das unter Bablers grünem Amtsvorgänger Werner Kogler in Auftrag gegebene Projekt den Steuerzahler gekostet.

Video war nicht ehrenrührig

Politische Anzeige

POLITISCHE ANZEIGE der FPÖ. Weitere Informationen: Transparenzbekanntmachung

„Glaskinn Babler hat auf Unterlassung und Widerruf geklagt“, erklärte Lugner gegenüber oe24.at. Das Gericht sei jedoch der Argumentation gefolgt, dass das Video im Zusammenhang mit dem „Urin-Pool“ stehe – „das war also nicht ehrenrührig“. Wirklich schlimm sei – anders als Lugners Satire-Video – vielmehr, dass „ein Urin-Pool für 600.000 Euro finanziert wurde“. Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Babler kann innerhalb der nächsten 14 Tage Berufung einlegen.

Unterstützen Sie unsere kritische, unzensurierte Berichterstattung mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf AT58 1420 0200 1086 3865 (BIC: BAWAATWW), ltd. Unzensuriert

Teilen Sie diesen Artikel

Wie finden Sie diesen Artikel?

Klicken zum Abstimmen

Diskussion zum Artikel auf unserem Telegram-Kanal:

Kommentare erscheinen zu Kanalbeiträgen mit freigeschalteter Diskussion (ohne Bot-Button unter dem Post).