Die Beliebtheitswerte der Verlierer-Ampel sind im Keller – und wie ernst die Lage tatsächlich ist, scheint man zumindest in der SPÖ langsam zu begreifen. Ein wichtiger Sozialdemokrat spricht inzwischen sogar offen von Neuwahlen.
Neuwahlen, wenn kein Wunder passiert
Roland Fürst, Mitglied im SPÖ-Präsidium und Klubobmann im Burgenland, meldete sich auf X zu Wort:
Also, mich beschleicht schön langsam das Gefühl, dass wir im Bund bald vor Wahlen stehen, wenn im Herbst kein Wunder passiert.
Er sage das nur, damit dann niemand überrascht sei, so Fürst. Ein Kommentator fragte daraufhin: „Begleiteter Suizid ist jetzt Mode?“ Fürst antwortete: „Sag das der ÖVP NÖ.“
Mit dieser Aussage deutet Fürst an, dass in den von der ÖVP geführten Bundesländern im Vorfeld der kommenden Landtagswahlen eine wachsende Anspannung spürbar ist.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Weitere InformationenWenig Erwartungen in der SPÖ
Doch auch auf Seiten der SPÖ gibt es nur wenig Hoffnung. Von der aktuellen Bundesregierung erhofft man sich in den Bundesländern kaum positive Impulse. Ein Blick auf den Wahlkalender unterstreicht die Brisanz: Bereits 2027 stehen Landtagswahlen in Oberösterreich und Tirol an, ein Jahr später folgen Niederösterreich, Kärnten und Salzburg.
Warum sitzt Babler fest im Sattel?
Auch öffentlich wird Kritik laut. Ein Nutzer auf X merkte an: Als die ehemalige Parteichefin Pamela Rendi-Wagner 21,1 Prozent erreicht habe, sei „sie in der Partei querbeet niedergemacht“ worden – „besonders auch von Andreas Babler. Bis zu ihrer Entfernung. Kann mir jemand schlüssig erklären, warum Babler fest im Sattel sitzt?“
