Michael Schnedlitz

FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz hält nichts von Waffenverbotszonen und fordert ÖVP-Innenminister Gerhard Karner zum Rücktritt auf.

19. Juli 2026 / 12:50 Uhr

FPÖ rechnet ab: Messer-Kriminalität ist Bilanz der ÖVP-Showpolitik

Nach mehreren Messerangriffen in Wien-Favoriten wächst der politische Druck. Die FPÖ stellt die Wirksamkeit von Waffenverbotszonen grundsätzlich infrage.

Immer wieder Favoriten

Die Sicherheitslage in der rot-pink regierten Bundeshauptstadt steht einmal mehr im Fokus: Besonders rund um den Viktor-Adler-Markt im migrantisch geprägten Problembezirk Favoriten wird die Situation immer schlimmer. Wiederholt kommt es dort zu gewaltsamen Auseinandersetzungen, Attacken mit Messern sowie umfangreichen Polizeieinsätzen.

In den vergangenen Tagen ereigneten sich mehrere gravierende Gewalttaten. So griff ein erst zwölfjähriger Syrer im Wielandpark drei Landsleute mit einem Messer an. Kurz darauf wurden in der Senefeldergasse zwei Männer bei einer weiteren Attacke schwer verletzt, einer davon schwebte in Lebensgefahr. Die Opfer wurden zusätzlich mit gezielten Tritten gegen Kopf und Gesicht attackiert und blieben zunächst regungslos liegen.

Pseudo-Maßnahmen erweisen sich als nutzlos

Die Vorfälle fanden trotz bestehender Waffenverbotszone statt – ein Umstand, den die FPÖ nun massiv kritisiert. “Waffenverbotszone, Schwerpunktaktionen, Fototermine – das ist die ganze Bilanz der ÖVP-Showpolitik”, erklärte der freiheitliche Bezirksvorsteherstellvertreter Christian Schuch. Innenminister Gerhard Karner werfe er vor, sich öffentlich als Sicherheitsminister zu präsentieren, “während auf den Straßen von Favoriten die Messer regieren”.

FPÖ sieht Karner rücktrittsreif

Auch Generalsekretär Michael Schnedlitz äußerte deutliche Kritik: Mitten in jener Waffenverbotszone, die ÖVP-Innenminister Gerhard Karner bis heute als wirksam verkaufe, würden Menschen niedergestochen. Wer nicht einmal mehr einen einzigen Wiener Bezirk schützen könne, habe sein Amt verwirkt und muss zurücktreten!”

Die FPÖ verlangt nun weitreichendere sicherheitspolitische Schritte. Dazu zählen unter anderem die Umsetzung der “Festung Österreich” mit einem Stopp von Asylanträgen, verstärkte Abschiebungen sowie eine Senkung der Strafmündigkeit.

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