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Während Milei den Staat radikal zusammenstreicht und die Inflation bändigt, bleibt die österreichische Regierung im alten Ausgabenmodus stecken.

Während Milei den Staat radikal zusammenstreicht und die Inflation bändigt, bleibt die österreichische Regierung im alten Ausgabenmodus stecken.

Während Milei im Staat einspart und schwarze Zahlen schreibt: Österreich macht 22 Milliarden Minus

Javier Milei hat geliefert. Argentinien schloss 2025 zum zweiten Mal in Folge mit einem Haushaltsüberschuss ab – 0,2 Prozent des BIP nach Zinszahlungen, 1,4 Prozent primär. Das Land, das jahrzehntelang von Defizit zu Defizit taumelte, schreibt unter dem Libertären wieder schwarze Zahlen. Österreich dagegen? 21,5 Milliarden Euro Minus im selben Jahr, 4,2 Prozent des BIP. Die Verlierer-Ampel redet von Sanierung und bleibt doch im gewohnten Loch stecken.

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Nulldefizit als Realität

Milei kam Ende 2023 mit der Kettensäge ins Amt. Er schnitt Subventionen, stoppte Transferorgien an die Provinzen, kürzte den öffentlichen Dienst und fror Bauprojekte ein. Das Ergebnis: 2024 der erste finanzielle Überschuss seit über einem Jahrzehnt, 2025 die Bestätigung. Wirtschaftsminister Luis Caputo verkündete die Zahlen klar: primärer Überschuss von rund 11,8 Billionen Pesos, finanzieller von 1,45 Billionen. Milei selbst feierte: „Das Nulldefizit ist eine Realität. Die Versprechen wurden eingehalten.“ Die Inflation, einst bei hunderten Prozent, fiel dramatisch. Die Wirtschaft wächst wieder.

In Wien sieht die Bilanz anders aus. Statistik Austria meldete für 2025 ein gesamtstaatliches Defizit von 21,5 Milliarden Euro. Der Bund trug den Löwenanteil, Länder und Gemeinden hielten mit. Die Schuldenquote stieg auf 81,5 Prozent. Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) spricht von einem besseren Ergebnis als geplant – und plant weiter Defizite in ähnlicher Größenordnung. Die EU führt gegen Österreich ohnehin ein Defizitverfahren.

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