Es geschehen noch Zeichen und Wunder! Nach vier Jahren Krieg, tausenden Toten und kaputter Wirtschaft, die EU-Sanktionspakete angerichtet haben, will ÖVP-Kanzler Christian Stocker plötzlich mit dem „bösen“ Wladimir Putin reden. Wird schwierig, nachdem die Außenpolitik der Verlierer-Ampel Österreichs Neutralität komplett ramponiert hat.
Meinl-Reisinger wollte Putin verhaften lassen
Stocker bemühte gegenüber der Financial Times die Floskel „Kriege enden nicht mit Waffen, sondern mit erfolgreicher Diplomatie“. Er unterstütze Bemühungen, Gespräche und Verhandlungen mit Wladimir Putin zu führen.Â
Diese Einsicht hatte – wie berichtet – auch schon Neos-Außenminister Beate Meinl-Reisinger. Sie sagte im März 2026, man müsse gewillt sein, auch mit Putin zu reden. Damit vollzog die pinke Politikerin eine 180-Grad-Wende, denn im Mai 2025 wollte Meinl-Reisinger Putin noch verhaften lassen, sollte er österreichischen Boden betreten.Â
Diplomatie verspielt
Die Neos-Chefin machte auch nie ein Hehl daraus, dass ihre Sympathie ganz der Ukraine gehört – zahlreiche Besuche in Kiew und Geldgeschenke der österreichischen Steuerzahler für Wolodymyr Selenskyj dokumentieren das. Zur Diplomatie trug ihre Partei auch nicht gerade bei, als diese bei der Vienna Pride ein Transparent zeigte, auf dem Putin und FPÖ-Chef Herbert Kickl küssend als schwules Paar dargestellt wurde.Â
Wenn sich EU-Bürokraten nun bemühen wollen, Gesprächskanäle zum russischen Präsidenten zu finden, um über einen möglichen Frieden zu verhandeln, werden sie weder Stocker noch Meinl-Reisinger bitten, ihre diplomatischen Fähigkeiten einzusetzen. Diese haben beide nämlich schon längst verspielt.


