Herbert Kickl

Die Zahlen sind eindeutig – das Volk will FPÖ-Obmann Herbert Kickl als Kanzler. Mit 35 Prozent führt er in der fiktiven Kanzlerfrage weit vor der Konkurrenz der Ampel-Parteien.

12. Juni 2026 / 12:10 Uhr

35 Prozent: Kickl baut Vorsprung in Kanzlerfrage aus

Die Ampel aus ÖVP, SPÖ und Neos ist, wie berichtet, weit von einer Mehrheit entfernt. Nicht zuletzt die – auch dank des Drucks der Freiheitlichen – im letzten Moment verhinderte Erhöhung der Parteienförderung machte die Regierung alles andere als beliebt. Auch bei der Frage nach dem Wunschkanzler sind sich die Österreicher einig: FPÖ-Chef Herbert Kickl liegt weiterhin uneinholbar vorne.

ÖVP und SPÖ unter 20 Prozent

Die Umfrage der Lazarsfeld-Gesellschaft für oe24 zeigt folgendes Ergebnis: Die FPÖ liegt bei 38 Prozent, ÖVP und SPÖ kommen jeweils auf 18 Prozent. Die Neos erreichen nur noch acht Prozent und liegen damit hinter den Grünen, die aktuell auf zwölf Prozent Wähleranteil kommen würden.


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Katastrophale Werte für die Ampel-Parteichefs

Die Kanzlerfrage zeigt ein ähnliches Bild: Kickl bleibt mit 35 Prozent außer Reichweite der Konkurrenz und kann sogar noch einen Prozentpunkt zulegen. Amtsinhaber Christian Stocker (ÖVP) wollen gerade einmal zehn Prozent der Befragten im Kanzleramt sehen – ein Minus von zwei Prozentpunkten im Vergleich zur letzten Umfrage. Noch unbeliebter ist SPÖ-Vizekanzler und Parteichef Andreas Babler: Nur neun Prozent würden ihn als Kanzler wählen (minus ein Prozentpunkt).

Verbessern kann sich hingegen Grünen-Chefin Leonore Gewessler: Sie legt um zwei Prozentpunkte auf nunmehr neun Prozent zu. Neos-Außenministerin Beate Meinl-Reisinger schafft hingegen Beachtliches: Mit nur sieben Prozent Zustimmung liegt sie – obwohl sie einen Prozentpunkt zulegt – auf dem letzten Platz unter den Parteichefs und ist damit die unbeliebteste Spitzenpolitikerin im Feld.

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