Der „Pride Month“, also der Monat Juni, in dem die LGBTQIA+-Community auf die sexuelle und geschlechtliche Vielfalt aufmerksam machen will, treibt immer seltsamere Blüten. Die Neos suchten sogar über eine Agentur einen Fahnenträger für die am Samstag stattfindende „Vienna Pride“.
Job mit zwölf Euro pro Stunde
Nach Auskunft der Agentur hätten sich rund 15 Personen dafür gemeldet. Eine männliche Person bekam schließlich den Job des Fahnenträgers, der vor dem pinken Lastwagen die Neos-Fahne schwingen darf. Dass sich nur so wenige für diese Tätigkeit bei der Schwulen- und Lesben-Parade gemeldet haben, könnte auch damit zu tun haben, dass der Regenbogenauftritt pro Stunde mit lediglich zwölf Euro vergütet wird. Es könnte aber auch sein, dass grundsätzlich wenig Interesse bestand, sich von den Neos vor ihren ideologischen Karren spannen zu lassen.
“Neos müssen Teilnehmer einkaufen”
„Peinlicher geht’s kaum“, findet FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz. Gegenüber der Tageszeitung Heute meinte er:
Die Neos müssen Teilnehmer für die Pride Parade einkaufen. Wie verzweifelt und unbeliebt muss eine Partei sein, um Menschen mit Geld zu ködern, damit sie an einer Spaßparade teilnehmen?


