Ludwig, Pässe, Asyl

Im rot-pinken Wien werden immer mehr Fremde eingebürgert. SPÖ-Bürgermeister Michael Ludwig bangt wohl um Stimmen bei der nächsten Wahl.

3. Juni 2026 / 14:27 Uhr

Knapp 60 Prozent mehr Einbürgerungen: Rot-pinkes Wien bleibt Migrations-Magnet!

Immer mehr Migranten beantragen in Wien die österreichische Staatsbürgerschaft: Im vergangenen Jahr wurden in der Hauptstadt 14.445 Anträge von Ausländern auf die österreichische Staatsbürgerschaft registriert – eine Steigerung um 56,9 Prozent.

Üppige Sozialleistungen machen Wien zum Migrationsmagneten

Dass es in der rot-pink regierten Bundeshauptstadt zu einem derart massiven Anstieg gekommen ist, überrascht FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz nicht. Er sprach von einer „unmittelbaren Folge der jahrelangen Politik der offenen Grenzen“.


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Die „Einbürgerungslawine“ sei das „traurige Gemeinschaftswerk des roten Wiens, wo unter SPÖ-Führung die Staatsbürgerschaft Einwanderern regelrecht nachgeworfen“ werde, sowie des „totalen Versagens der Systemparteien auf Bundesebene“. Diese würden seit Jahrzehnten illegale Masseneinwanderung zulassen und die Grenzen nicht ausreichend schützen. Verantwortlich für die Anziehungskraft Wiens auf Migranten seien insbesondere die großzügigen Sozialleistungen.

Schärfere Gesetze, Asylstopp und Abschiebungen

Nun sei es an der Zeit, die Notbremse zu ziehen und die freiheitlichen Forderungen umzusetzen, so Schnedlitz. FPÖ-Chef Herbert Kickl hatte bereits deutlich schärfere Gesetze gefordert. So soll nach den Vorstellungen der Freiheitlichen die Wartefrist für die Einbürgerung von derzeit zehn auf mindestens 15 Jahre erhöht werden.

Vor allem brauche es jedoch einen sofortigen Asylstopp sowie konsequente Abschiebungen, betonte Schnedlitz.

Steiermark zeigt, wie es geht

Er verwies auf die Steiermark unter ihrem freiheitlichen Landeshauptmann Mario Kunasek. Zwar lägen die gesetzlichen Grundlagen auf Bundesebene, die Länder hätten jedoch „einen gewissen Handlungsspielraum“ – und diesen schöpfe Kunasek, anders als der Wiener SPÖ-Bürgermeister Michael Ludwig, konsequent aus.

Altparteien verkaufen die Heimat

Die österreichische Staatsbürgerschaft dürfe nicht länger „verramscht“ werden. Sie sei ein „hohes Gut und das Fundament des gesellschaftlichen Zusammenhalts“ und müsse deshalb entsprechend geschützt werden, erklärte Schnedlitz:

Während die Österreicher unter der Teuerung ächzen und unser Sozialsystem vor dem Kollaps steht, wird die Staatsbürgerschaft samt allen ihren Privilegien verscherbelt. Das ist ein Verrat an der eigenen Bevölkerung. Anstatt die Sicherheit und Identität unseres Landes zu schützen, betreiben die Altparteien den Ausverkauf unserer Heimat.


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