Babler, Marx

Einst war die Sozialdemokratie die Stimme des kleinen Mannes – doch heute laufen der SPÖ des selbsternannten Marxisten und Vizekanzlers Andreas Babler die Arbeiter in Scharen davon und finden vor allem in der FPÖ ihre neue politische Heimat.

30. April 2026 / 09:37 Uhr

Vertrauen verspielt: Nur jeder Dritte hält SPÖ noch für Arbeiterpartei

Sozialisten und Sozialdemokraten feiern auch am diesjährigen 1. Mai weltweit den Tag der Arbeit – doch die arbeitende Bevölkerung fühlt sich von den Linken immer weniger vertreten. Auch die SPÖ ist längst keine Arbeiterpartei mehr, wie eine Heute-Umfrage zeigt.

Dramatische Zahlen für die Sozialdemokratie

Die Zahlen sind eindeutig: Gerade einmal 33 Prozent sehen die SPÖ von Vizekanzler Andreas Babler als Vertreterin von Arbeiterthemen. 57 Prozent sehen das anders. 30 Prozent sagen sogar, dass die Sozialdemokratie diese Gruppe „ganz sicher nicht“ vertrete.

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Auch unter Rot-Wählern viel Pessimismus

Auch die Anhänger der Partei sind nicht wirklich optimistisch: Unter den roten Wählern sagen 18 Prozent, dass die SPÖ „eher nicht“ die Vertretung der Arbeiter sei. Bei den Grünen sind es hingegen sogar 62 Prozent, die der Sozialdemokratie diese Rolle zutrauen, 23 Prozent finden das nicht. Bei den Neos-Anhängern glauben 47 Prozent daran, 42 Prozent nicht. Die ÖVP-Wähler haben weniger Vertrauen in die Genossen: Hier glauben nur 40 Prozent an die „Arbeiterpartei“ SPÖ.

FPÖ-Anhänger haben klare Meinung

Wenig überraschend ist das Ergebnis unter den FPÖ-Wählern: 84 Prozent glauben nicht, dass die Genossen noch die Vertreter der arbeitenden Bevölkerung sind, 63 Prozent sind der Meinung, dass die österreichische Sozialdemokratie „ganz sicher nicht“ Arbeiterinteressen vertritt.

Ältere besonders enttäuscht

Männer glauben etwas mehr an das Arbeiter-Image der SPÖ als Frauen, ebenso Befragte mit Matura etwas mehr als solche ohne Matura. Bei Menschen zwischen 30 und 59 Jahren denken nur 32 Prozent, dass die SPÖ ihrer zugedachten Rolle nachkommt, 57 Prozent glauben das nicht. Befragte ab 60 Jahren sehen das noch pessimistischer: Mit 68 Prozent hält eine große Mehrheit die SPÖ nicht mehr für die Vertretung der Werktätigen.

SPÖ-Anhänger wandern zu Freiheitlichen

Meinungsforscher Peter Hajek erklärte den Untergang der Sozialdemokratie: „Die Gesellschaft hat sich von der Industrie- zur Dienstleistungsgesellschaft gewandelt“, so der Experte. Damit komme der SPÖ ihre klassische Zielgruppe der Arbeiterinnen und Arbeiter abhanden. Der verbliebene Rest dieser Wählergruppe sei in den vergangenen Jahrzehnten in größeren Teilen zur FPÖ gewandert, teilweise auch zu den Grünen oder den Neos.

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