Das nigerianische Militär hat mit den Islamisten von Boko Haram alle Hände voll zu tun, verzeichnet aber wenig Erfolge im Kampf gegen die Terroristen.

25. April 2026 / 06:00 Uhr

Boko Haram schlug wieder zu: Tote und Verletzte bei Islamisten-Massaker

Die Islamisten haben in Nigeria erneut zugeschlagen: Wie die Welt unter Berufung auf lokale Behörden berichtet, stürmten bewaffnete Kämpfer in der Nacht auf Donnerstag eine Siedlung im eigentlich eher beschaulichen Dorf Pubagu und richteten schwerste Verwüstung an. Bei dem Überfall wurden nach bisherigen Angaben mindestens elf Menschen getötet, zwei weitere schwer verletzt.

Nächtlicher Angriff fordert Tote

Die Angreifer drangen laut Augenzeugen mitten in der Nacht in das Dorf ein, setzten Häuser in Brand und gingen gezielt auf die Bewohner los. Am nächsten Tag wurden die Toten beigesetzt, während die Verletzten in einem Krankenhaus um ihr Leben kämpfen.

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Boko Haram soll verantwortlich sein

Nach Angaben lokaler Behörden soll die islamistische Terrorgruppe Boko Haram für den Angriff verantwortlich sein. Die Miliz, die seit Jahren für Entführungen, Bombenanschläge und Massaker bekannt ist, zielt vermehrt auf abgelegene Dörfer ab, die nur schwach gesichert sind. Die Organisation will nach eigenen Angaben eine islamische Region etablieren und lehnt moderne Staatsordnungen und westliche Bildung ab. Ihre Angriffe richten sich immer wieder gezielt auf Ziele wie Dörfer, Schulen, Märkte und Kirchen, um Angst und Destabilisierung zu erzeugen.

Zehntausende Tote, Millionen Vertriebene

Seit dem Beginn der Boko Haram‑Einsätze Anfang der 2010er‑Jahre hat die Gruppe Zehntausende Menschen getötet und Millionen vertrieben. Auch wenn die nigerianische Regierung mit Nachbarländern und internationalen Partnern zusammenarbeitet und Militäroperationen durchführt, gelingt es nur bedingt, die Organisation vollständig zu zerschlagen. Viele Extremisten teilen sich in kleinere Zellen, die sich auf Guerilla‑Taktiken und nächtliche Überfälle spezialisiert haben.

Besonders gefährdet sind ländliche Gebiete zwischen den Bundesstaaten Borno, Yobe und Adamawa, wo die staatliche Präsenz oft kaum noch vorhanden ist. Dort nutzen die Islamisten die schwache Infrastruktur und die mangelnde Polizeipräsenz, um Dorfgemeinschaften zu terrorisieren, Lebensmittel zu stehlen und Menschen zu rekrutieren oder zu entführen.

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