Auto und Sparschwein

Spritverbrauch sparen beim Autofahren: Aus dem SPÖ-Ministerium von Peter Hanke kommen jetzt ähnlich skurrile Spartipps wie seinerzeit von der grünen Umweltministerin Leonore Gewessler.

30. März 2026 / 11:25 Uhr

Wie einst Gewessler: Hanke-Ministerium gibt zehn skurrile Tipps zum Spritsparen

Deckel drauf beim Kochen, die Raumtemperatur um ein bis zwei Grad senken! Diese Tipps kamen 2022 von der damaligen grünen Umweltministerin Leonore Gewessler, um Energiekosten zu sparen. Nicht weniger skurril sind nun die zehn Tipps, das aus dem Verkehrsministerium von Peter Hanke (SPÖ) kommen, um beim Spritpreis zu sparen. 

So überraschend wie Regen im April

Die „revolutionären“ Vorschläge aus dem SPÖ-Ressort sind nämlich ungefähr so überraschend wie Regen im April. Zu den „zehn Geboten“ des Spritsparens meldet sich Hanke auf der Ministeriums-Webseite mit motivierenden Worten an die Österreicher: 


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Die empfohlenen Maßnahmen kosten nichts, sind sofort umsetzbar und können den eigenen Treibstoffbedarf massiv reduzieren. Wer bewusst fährt, spart bares Geld und leistet gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zur Energieunabhängigkeit Österreichs.

Motor bei Stillstand abschalten

Geraten wird, unnötiges Beschleunigen und abruptes Bremsen zu vermeiden, den Schwung des Fahrzeuges zu nutzen und es – vor allem bergab – „rollen zu lassen“, den Motor bei Stillstand abzuschalten, oder nach dem Start gleich loszufahren. Mit diesen „innovativen“ Erkenntnissen – etwa auch, Kurzstrecken zu Fuß zurückzulegen – entdeckt das SPÖ-Ministerium das Offensichtliche neu. 

Gewicht im Auto verhindern

Familien, die sich auf den Weg in die Osterferien machen, Kinder, Hund und Gepäck ins Auto bringen müssen, werden sich über folgenden Tipp des Verkehrsministers besonders freuen: „Hohes Gewicht wirkt sich vor allem beim Beschleunigen und Bremsen aus. Der Luftwiderstand erhöht sich mit dem Quadrat der Geschwindigkeit. Das heißt, bei doppelter Geschwindigkeit ist der Luftwiderstand viermal so hoch“.

Im ersten Gang nur kurz beschleunigen

Und wer schon längere Zeit die Fahrschule hinter sich gebracht hat, wird sich freuen, davon zu hören, dass man als Autofahrer im ersten Gang nur kurz beschleunigen, dann aber rasch hochschalten solle. Ab etwa 50 bis 70 km/h könne meist bereits der höchste Gang genutzt werden. „Automatikgetriebe unterstützen dabei optimal“, heißt es auf der Webseite des Ministeriums. 

Kein Vertrauen in Spritpreisbremse?

Dass Hanke nun zu diesen skurrilen Spartipps gegriffen hat, könnte ein Indiz dafür sein, dass er der beschlossenen Spritpreisbremse der Verlierer-Ampel keine große Ersparnis für die Autofahrer zutraut. Und da befindet sich der Verkehrsminister wohl in guter Gesellschaft mit den meisten Österreichern. 


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