Gewessler und Meinl-Reisinger

Grünen-Chefin Leonore Gewessler (links) und Neos-Außenministerin Beate Meinl-Reisinger liegen sich wegen gegenseitigem Postenschacher-Vorwurf in den Haaren.

23. Feber 2026 / 15:17 Uhr

Neos-Kritik am Postenschacher, aber „Schmutz vor eigener Tür“

Im Volksmund sagt man ja eigentlich, dass eine Krähe der anderen kein Auge aushackt. Doch in der Politik ist das anscheinend anders. Da gehen die Neos auf die Grünen los und umgekehrt. Dabei haben, was den Postenschacher betrifft, offenbar beide Dreck am Stecken. 

Freundin bevorzugt

Neos gegen Grüne, beide in Umfragen ziemlich gleichauf und sogar den Regierungsparteien ÖVP und SPÖ weit hinterher, liefern sich jetzt einen Kleinparteien-Streit um Postenschacher. Leonore Gewessler (Grüne), so der Vorwurf der Gleichbehandlungskommission, soll in ihrer Zeit als Infrastrukturministerin eine Freundin bevorzugt und dieser statt einer offenbar besser qualifizierten Abteilungsleiterin einen lukrativen Posten zugeschanzt haben. Gewessler wies auf Oe24 den Vorwurf zurück. 


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Top-Job für Partei-Günstling

„Mit diesem unsäglichen Postenschacher in Österreich muss endlich Schluss sein“, posaunte Neos-Generalsekretär Douglas Hoyos hinaus. Und vergaß geflissentlich vor der eigenen Haustür zu kehren. Denn – wie berichtet – stehen die Neos seit Eintritt in die Regierung dieser Praxis der Altparteien um nichts nach. Jüngster Skandal: Ex-Neos-Bundesgeschäftsführer Feri Thierry bekam einen 12.000-Euro-Job – und zwar im Außenministerium von Beate Meinl-Reisinger. 


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