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Was wurde nur aus den politischen Vorsätzen von Neos-Chefin Beate Meinl-Reisinger? Spielt sie nun im allgemeinen Postenschacher der Verlierer-Ampel mit?

Was wurde nur aus den politischen Vorsätzen von Neos-Chefin Beate Meinl-Reisinger? Spielt sie nun im allgemeinen Postenschacher der Verlierer-Ampel mit?

Pinker Postenschacher mitten im Prozess von ÖVP-Klubobmann Wöginger

Gegen Postenschacher, für mehr Transparenz, für Meinungsfreiheit – für all das wollten die Neos einst kämpfen. Doch seit sie an der Macht sind, werden politische Vorsätze offenbar über Bord geworfen. Jüngster Skandal: Ex-Neos-Bundesgeschäftsführer Feri Thierry bekam einen 12.000-Euro-Job. 

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Partei-Günstling als Leiter der Stabsstelle

Mitten im „Postenschacher-Prozess“ von ÖVP-Klubobmann August Wöginger, den die Pinken für sein Verhalten scharf kritisierten, stehen die Neos nun selbst im medialen Rampenlicht, weil sie einem vermeintlichen Günstling der Partei zum Leiter der Stabsstelle Strategie und Planung im Außenamt machten. 

Parlamentarische Anfrage

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Seit ihrem Eintritt in die Bundesregierung als „pinker Steigbügelhalter für den schwarz-roten Filz“ seien die Neos von einstigen „Transparenz-Jüngern“ generell zu „Luxus- und Postenschacherjunkies“ mutiert, ordnete FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz diese Personalie ein. In einer Aussendung kündigte er eine parlamentarische Anfrage zur Bestellung von Thierry an. 

Volle Aufklärung gefordert

Rund um diese Personalie würden sich nämlich zahlreiche Fragen stellen. Etwa, ob diese Position ausgeschrieben wurde und wenn ja, ob es mehrere Bewerber gab und wer schließlich für die Auswahl Thierrys verantwortlich war. Wörtlich sagte Schnedlitz: 

Ich fordere von Beate Meinl-Reisinger volle Aufklärung. In Zeiten des Budgetdesasters, für das diese Verlierer-Ampel der Bevölkerung eine Belastung nach der anderen umhängt, wäre es auch möglich gewesen, diesen erst 2013 vom damaligen ÖVP-Außenminister Sebastian Kurz geschaffenen Posten ganz zu streichen oder ihn zumindest kostensparend mit einem qualifizierten Beamten des Außenamts zu besetzen.

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