Nach mehreren gewalttätigen Vorfällen in der neuen “Waffenverbotszone” am Yppenplatz in Wien-Ottakring hat die Polizei entschieden, die Maßnahme um weitere drei Monate zu verlängern. Dass die Zone, ebenso wie jene in Wien-Favoriten, einigermaßen nutzlos ist, hatte sich jedoch schon kurz nach Beginn des Waffenverbotes gezeigt.
Schon am ersten Tag nach Einführung erster Zwischenfall
Bereits kurz nach Einführung im August war die Zone gebrochen worden: Ein 26-jähriger Mann hatte bei einer Auseinandersetzung mit einem 32-jährigen Syrer einen Stich in die Lunge erlitten. Nur zwei Wochen später, am 18. August, kam es zu einem Streit zwischen acht Personen, bei dem abermals ein Messer eingesetzt wurde. Einer von ihnen zückte ein Messer zückte und verletzte einen Kontrahenten am Unterarm. Die Polizei konnte sechs Personen im Alter von 20 bis 25 Jahren mit syrischer beziehungsweise ungeklärter Staatsbürgerschaft anhalten.
Polizei zeigt sich von Waffenverbot überzeugt
Die Kombination aus Waffenverbots- und Schutzzone sei ein „wichtiger Schritt, um die Kriminalität einzudämmen, aber auch ein subjektives Sicherheitsgefühl für die Bevölkerung zu erhöhen“, meint hingegen die Polizei.
Zahlreiche Waffen sichergestellt
Die Zahlen sind allerdings eindeutig: Kaum jemand von der meist migrantischen Klientel scheint sich so wirklich vom Waffenverbot beeindrucken zu lassen. Von Anfang August bis Ende September stellten die Einsatzkräfte insgesamt 27 Waffen sicher, darunter 17 Messer. Aktuelle Zahlen für Oktober liegen noch nicht vor. Die aktuelle Verordnung gilt nun bis 2. Februar 2026.
Minderjährige müssen geschützt werden
Der Bereich der Kinder- und Parkanlage Yppenplatz wurde samt einem Umkreis von 150 Metern als zusätzliche “Schutzzone” festgelegt. Diese soll Minderjährige vor Straftaten schützen. Personen, bei denen konkrete Hinweise auf mögliche Delikte bestehen, können von der Polizei aus diesem Bereich verwiesen werden.
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