Weil immer häufiger Drohnen über Europa gesichtet werden, hinter denen oft Russland vermutet wird, lud der ORF Oberst Markus Reisner vom österreichischen Bundesheer zum Interview, das für manche Beobachter zur Kriegspropaganda ausartete.
Traditionelle Art des Krieges hat sich verändert
Reisner sagte am Samstag in der „ZIB“ um 13.00 Uhr wörtlich:
Wir sind bereits in einem hybriden Krieg – das klingt jetzt zwar gefährlich und bedrohlich, aber tatsächlich ist es wirklich der Umstand, dass wir erkennen müssen, dass die traditionelle Art des Krieges, wie wir ihn kennen, verändert hat.
In den sozialen Medien ist der Aufschrei über diese Aussage groß. Denn warum sollten „wir“ uns im Krieg befinden? Als Land mit einer immerwährenden Neutralität?
Klare Botschaft: “Es wird ernst”
Der Unternehmer und Blogger Gerald Markel nahm die „ORF-Kriegspropaganda“ auf seiner Facebook-Seite ziemlich auseinander. Er kritisierte das Umfeld des Gesprächs, das aus einer Halle voller Panzer und mit dem Oberst in Kampfmontur gesendet wurde. „Botschaft ans Unterbewusstsein: Es wird ernst“, deutete Markel das Gezeigte.
Behauptete russische Urheberschaft zu Fakt erklärt
Markel sagte weiters, dass der Offizier mit dieser Aussage seine persönliche Integrität und Reputation zerstört habe. Denn plötzlich wären angebliche Drohnenangriffe Realität, die nur behauptete russische Urheberschaft sei Fakt geworden. „Ein Sündenfall des Oberst, dem all die Abonnenten des betreuten Denkens blind vertrauen und nachplappern“, resümierte der Blogger.
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