Hohe Wellen – auch in der Bevölkerung – hat die Aufforderung der UNO, Österreich solle sich nach dem Wohlergehen eines abgeschobenen, kriminellen Syrers erkundigen, geschlagen. Mit Unverständnis reagierte FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz.
Spurlos verschwunden
Wie berichtet, ist der im Juli außer Landes gebrachte 32-jährige Mann nach einem Zwischenstopp in Istanbul angeblich spurlos verschwunden. Der UN-Ausschuss gegen das Verschwinden (CED) verlangt nun von der Verlierer-Ampel, auf diplomatischer Ebene mit den syrischen Behörden Kontakt aufzunehmen. Herausfinden soll man dabei, ob der Mann noch am Leben ist beziehungsweise wo er sich aufhält und in welchem Zustand er ist.
Perverse Logik
Dass Österreich nun einem abgeschobenen Terroristen (der Mann wurde 2018 wegen terroristischer Vereinigung zu sieben Jahren Haft verurteilt) nachspionieren soll, bezeichnete FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz als „perversre Logik“. In einer Aussendung sagte er:
Das ist ein absurdes Schauspiel und die verkehrte Welt. Ein wegen terroristischer Vereinigung verurteilter Straftäter wird endlich rechtmäßig abgeschoben, und anstatt dass man froh ist, einen Gefährder weniger im Land zu haben, inszenieren die Asylindustrie und UNO-Bürokraten einen internationalen Zirkus. Es ist an Zynismus nicht zu überbieten, dass Österreich jetzt Detektiv für einen Kriminellen spielen soll.
Kein Aufschrei für Opfer von Migrantengewalt
Zudem fragt sich Schnedlitz, wo der Aufschrei „dieser selbsternannten Moralapostel“ für die Opfer von Migrantengewalt in unseren Städten bliebe – „wer von der UNO oder der Asylkoordination fragt die Österreicherinnen und Österreicher, wie es ihnen geht, wenn sie ausgeraubt, bedroht oder angegriffen werden?“ Die Sorge gelte offenbar nicht der einheimischen Bevölkerung, sondern ausländischen Straftätern. Diese Logik sei pervers und eine Verhöhnung jedes anständigen Bürgers in diesem Land, ließ der FPÖ-Generalsekretär seinem Unverständnis über die UNO-Forderung freien Lauf.

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