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FPÖ-Parteichef Herbert Kickl will eine Masseneinbürgerung von Asylwerbern mit einem "Sofort-Schutz" verhindern.
FPÖ-Parteichef Herbert Kickl will eine Masseneinbürgerung von Asylwerbern mit einem "Sofort-Schutz" verhindern.

Kickl greift ein: 88.340 Asylwerber könnten 2025 Wahlrecht erlangen

In diesem Jahr drohen Österreich Masseneinbürgerungen. Asylwerber, die 2015 zu uns gekommen sind, können nach zehn Jahren die Staatsbürgerschaft und somit das Wahlrecht erlangen.

Asyl ist Schutz auf Zeit

„Asyl darf nicht zu Staatsbürgerschaft werden“, sagte FPÖ-Parteichef Herbert Kickl gegenüber der Kronen Zeitung und Heute. Asyl sei Schutz auf Zeit. Alles andere vermische Asyl und Zuwanderung und sei damit einer von vielen Pullfaktoren, deretwegen Menschen nach Österreich kommen und die es abzustellen gelte.

FPÖ plant “Sofort-Schutz”

Kickl will verhindern, dass plötzlich 88.340 Personen, die 2015 in Österreich einen Asylantrag gestellt hatten, nun einen Antrag auf Staatsbürgerschaft stellen dürfen. Die Freiheitlichen planen daher als „Sofort-Schutz“ eine rasche Verlängerung der Zeit bis zur Staatsbürgerschaftsverleihung von aktuell zehn, auf dann 15 Jahre. Eine gesetzliche Umsetzung auf Verlängerung solle dann in der Koalition mit der ÖVP umgesetzt werden.

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