Unlängst wurde bekannt, dass der ORF trotz hoher GIS-Gebühren finanziell nicht über die Runden kommt. Keine guten Nachrichten, zumal es aktuell ein Volksbegehren für die Abschaffung der GIS-Gebühren gibt. Ein Blick in die Bundesrepublik Deutschland offenbart, dass auch dort ein „Öffentlich-Rechtlicher“ nicht imstande ist, solide zu wirtschaften.
Jeder zweite Euro verschwendet?
Bundesdeutsche Medien zitieren aktuell einen Bericht, den Bayerns Oberster Rechnungshof (ORH) veröffentlicht hat. Demnach fehlen dem Bayerischen Rundfunk (BR) 465 Millionen Euro, um die Pensionen für die Mitarbeiter zu bezahlen. Schwer wiegt auch, dass die ARD-Anstalt beim Einsatz externer Berater vielfach gegen eigene Regeln zur Vergabe von Aufträgen verstoßen haben soll. Das knallharte Fazit im ORH-Bericht:
2020 war in der Kostenrechnung bei mehr als jedem zweiten Euro nicht nachvollziehbar, wofür er verausgabt wurde.
Und noch eine schlechte Nachricht: „Trotz der bisherigen Sparmaßnahmen werden die finanziellen Reserven des BR bis Ende 2024 weitgehend aufgebraucht sein“, heißt es im Bericht.