Das akademische Nachwuchspotenzial der Linken.

Bild: privat / zVg
Gender Studies: Eine künstliche Wissenschaft

Erstmals in den 1960er Jahren fanden die „Gender Studies“, auf deutsch „Geschlechterforschung“, Einzug in US-amerikanische Universitäten. Die Forschungsrichtungen liegen im Bereich der Kultur-, Sozial- und Geisteswissenschaften. Laut Definition der Internetplattform „Wikipedia“, sind die Gender Studies auf „einen feministischen Ansatz der neuen Frauenbewegung zurückzuführen und haben somit einen politischen Ursprung.“

Feministischer Ansatz als Wurzel der ideologischen Geschlechter-„Forschung“

Jener Ansatz wird in einem Buch der Soziologin und feministischen Hochschullehrerin Nina Degele in Form von Postulaten beschrieben. Eines dieser Postulate ist wie folgt betont: „Die gegenwärtigen Geschlechterverhältnisse sind weder naturgegeben, noch unveränderlich.“

In Anbetracht dessen, dass diese pseudo-akademische Disziplin einen rein politischen Ursprung hat, kann sie, rational beurteilt, nicht als tatsächliche Wissenschaft betrachtet werden. Kern der Forschung ist das sogenannte „soziokulturelle Geschlecht“, und nicht das biologische Geschlecht des Menschen. Daher hat auch die empirische Orientierung des Faches einen ideologischen Hintergrund. Selbstverständlich nimmt sich die internationalistische Linke das Recht heraus, ihre vermeintliche Wissenschaft als Widerspruch zur natürlichen Ordnung zur Geltung zu bringen. Das Geschlecht, mit dem ein Mensch zur Welt kommt, sei irrelevant für dessen geschlechtsspezifische Identität.

Paradedisziplin der linken Studentenschaft

Wissenschaftliche Forschung und Arbeit mit Einbezug der Geschlechter gab es auf akademischer Basis schon immer. Allerdings handelt es sich dabei um Zweige, wie zum Beispiel die Kunst, in der der männliche und der weibliche Körper untersucht wurde, um ihn in seinem Ideal darzustellen. Oder die medizinische Untersuchung der genetischen Unterschiede zwischen Mann und Frau. Wohl gemerkt wird in diesen Forschungsgebieten die Gegebenheit der Natur als Selbstverständlichkeit genommen, ohne den Versuch, sie durch eine Märchenweltdoktrin zu verändern.

Durch die heutige Begebenheit der Gender Studies als eigenes wissenschaftliches Fach können linke Träumer und Queer-Fanatiker ihre Fantasien auf akademischem Boden ausleben. Dank der ideologischen Grundlage und Mangel an real wissenschaftlichem Kontext lässt sich ein Studium im Bereich Gender Studies leicht studieren.

Die ÖH, eine der größten Befürworter der Geschlechterforschung, veranstaltet sogar zusätzliche Kongresse und Seminare mit dem Thema, die letztendlich nur in einer kleinen links außen stehenden Clique auf positive Resonanz stoßen, aber von der gesamten Studentenschaft finanziell mitgetragen werden müssen.

Brotlose „Akademiker“

Die wohl fatalsten Folgen der Gender Studies sind jene, die sich auf den Arbeitsmarkt auswirken. Selbst der weltoffenste und bunteste Arbeitgeber kann mit Universitätsabgängern, die zum Beispiel im Bereich „gendersensible Problemlösung“ spezialisiert sind, nichts anfangen. Noch dazu kommt der Umstand, dass viele Menschen, die sich in diesem Bereich fortbilden, weit über der Mindeststudienzeit stehen. Priorität hat natürlich das Demonstrieren und irgendwelche Aktionen, am liebsten gegen rechts.

Faktum ist, ein Arbeiter, der eine Lehre abgeschlossen hat, steht im Bildungsniveau weit über den Genderfanatikern. Dieser ist in der Lage mit seinen Händen etwas zu schaffen und zu erhalten und leistet dementsprechend einen wertvollen gesellschaftlichen Beitrag.

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