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1. Feber 2013 / 10:48 Uhr

Regierung streitet sogar über das Po-Grapschen

Kaum ist der Wehrpflicht-Disput innerhalb der Regierung durch das Volk entschieden worden, kracht es in der Koalition schon bei anderen (und lebenswichtigeren) Fragen – etwa, wie Po-Grapscher in Zukunft bestraft werden sollen.

Im Zuge der wahltaktisch durchschaubaren Debatte um den FDP-Politiker Rainer Brüderle, der zu einer Journalistin gesagt haben soll, dass ihre Oberweite auch ein Dirndl ausfüllen könnte, fordert Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) erneut strengere Regeln gegen sexuelle Belästigung. Konkret will sie eine Gesetzesänderung, damit das sogenannte Po-Grapschen strafrechtlich verfolgt wird. Im Vorjahr war die Staatsanwaltschaft in Graz bei einer Attacke eines Afghanen auf eine Steirerin zum Schluss gekommen, dass das Anfassen des Gesäßes noch nicht strafbar sei. Heinisch-Hosek kann sich vieles wünschen, doch wenn die Justizministerin Beatrix Karl (ÖVP) nicht will, nützt das gar nichts. Sie erteilt ihrer Regierungskollegin eine Absage, weil sie gegen eine Anlassgesetzgebung sei. Zudem gebe es andere Normen, die das Anfassen des Gesäßes untersagen.

Die Tageszeitung Österreich lenkt von der peinlichen Diskussion in der Regierung ab, indem sie FPÖ-Obmann HC Strache hineinzuziehen versucht. Der Grund: ein launiges Facebook-Posting vom Jägerball:

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Heute am Jägerball mit meinem Schatz…. Viele Jäger und Hasen :-))) ….”auf, auf ihr Hasen, hört ihr nicht die Jäger blasen!” :-)))

Heinisch-Hosek ist einmal mehr empört, Strache gibt sich auf Facebook amüsiert über die Aufregung. Für ihn und viele andere weniger amüsant die nachlässige Haltung der Justiz gegenüber Vergwaltigern, die Strache im Zuge der Debatte in Österreich einmal mehr kritisiert: “Die Regierung soll sich lieber darum kümmern, dass Vergewaltiger härter bestraft werden und nocht mit Fußfesseln frei herumrennen.”

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