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5. April 2013 / 11:52 Uhr

Stronachs Favoriten dürfen bei Tiroler Landtagswahl nicht antreten

Eine erste schwere Niederlage in der noch jungen Parteigeschichte musste das Team Stronach einstecken. Die seit Monaten andauernden Streitigkeiten innerhalb der Tiroler Landesgruppe haben nun dazu geführt, dass das “offizielle” Team Stronach bei den Tiroler Landtagswahlen am 28. April 2013 überhaupt nicht zur Wahl antreten darf. Ursprünglich hatten drei miteinander zerstrittene Stronach-Listen Wahlvorschläge eingebracht, die Spitzenkandidaten hießen Walter Jenewein, Hans-Peter Mayer und Sonja Ulmer. Aber nur Ulmers Liste hatte den Segen aus Wien und Kanada.

Rechtlicher Schönheitsfehler war allerdings, dass Jenewein und Mayer ihre Listen vor Ulmer eingereicht hatten. Nach heftigen innerparteilichen Diskussionen einigten sich Jenewein und Mayer auf eine gemeinsame “Stronach-Liste”. Die offizielle Kandidatin Ulmer hielt aber weiterhin an ihrer eigenständigen Kandidatur fest. Diese wurde nun jedoch von der Landeswahlbehörde für ungültig erklärt.

Statthalter Lugar hat versagt

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Obwohl sich Frank Stronach auf Grund seiner immer wieder wochenlangen Abwesenheit aus Österreich mit Robert Lugar einen Tirol stammenden Klubobmann als Statthalter eingesetzt hat, konnte dieser in den Wochen vor der Listeneinreichung keine Klärung in die Fraktionskämpfe des Team Stronach in Tirol bringen. Stronachs Partei leidet in allen Bundesländerorganisationen zunehmend darunter, dass vor allem gescheiterte Politiker aus den Reihen des BZÖ, der ÖVP und der SPÖ in Parteifunktionen gekommen sind und nun auf die Kandidatenliste drängen.

Es hat den Anschein, dass viele dieser abgeworbenen Altpolitiker die Konfliktkultur aus ihren ehemaligen Parteien ins Team Stronach mitgenommen haben. Dies könnte bis zur Nationalratswahl noch für gehörigen Sprengstoff sorgen.

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