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Zentralbanken decken sich mit Gold ein

Mehrere Zentralbanken decken sich massiv mit Gold ein. Die Goldbestände der griechischen Zentralbank wurden im vierten Monat hintereinander aufgestockt. Auch Russland und die Türkei haben ihre Goldreserven massiv durch Zukäufe erhöht. Einer der Gründe ist der in den letzten Wochen niedrige Goldpreis, ein anderer die Unsicherheit über die Entwicklung der Weltwirtschaft insgesamt. Im Verlauf des Jahres 2012 kauften die Zentralbanken weltweit  534,6 Tonnen Gold – das ist der höchste Wert seit 1964. Diese Tendenz könnte sich im Laufe des Jahres 2013 noch fortsetzen.

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Griechen bereiten sich auf eigene Währung vor

Experten gehen davon aus, dass die griechischen Goldankäufe ihre Grundlage vor allem darin haben, dass Athen im Falle eines Austritts aus der Eurozone eine Mindestdeckung einer neuen nationalen Währung garantieren möchte. Andere Länder, wie Russland oder die Türkei, reagieren auf die extrem gelockerte Geldpolitik der US-amerikanischen FED und der EZB. Russland hat seine Bestände auf 990 Tonnen erhöht, die Türkei auf 427 Tonnen.

Global ist festzustellen, dass die Zentralbanken in der aktuellen Situation immer stärker auf Gold setzen. Mit diesen hohen Reserven möchte man sich währungs- und wirtschaftspolitisch Schutz verschaffen, da Investoren und Gläubiger bei der Zentralbank des Landes durch das Gold eine entsprechende Absicherung finden. In der Vergangenheit hatten Zentralbanken auch Verluste durch sinkende Goldpreise hinnehmen müssen – seit Ende letzter Woche zieht der Preis jedoch wieder leicht an.

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