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Asylwerber fahren gratis mit Bus, österreichische Pensionisten zahlen

Zu wilden Szenen kommt es auf der Strecke des ÖBB-Postbusses im Bereich Maria Lanzendorf, Niederösterreich. Chauffeure werden beim Kontrollieren der Fahrkarten von Asylwerbern als Rassisten beschimpft oder bekommen die Karte gar nicht gezeigt. Meldungen beim Verkehrsverbund Ost Region (VOR) waren ohne Erfolg, die Buschauffeure werden mit ihren Problemen alleine gelassen.

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Und diese Probleme werden immer mehr. Ein Fahrer schildert unzensuriert.at die untragbaren Arbeitsbedingungen: „Für uns ist nicht nachvollziehbar, ob es sich bei dem Fahrgast auch um den Ausweisinhaber handelt, weil die Ausweise anscheinend weitergegeben werden und die Identität der Person faktisch nicht feststellbar ist. Wenn ich genauer kontrolliere, laufen diese Fahrgäste meistens davon und beschimpfen mich als Rassisten.“ Es sind rund zwanzig Personen im Raum Maria Lanzendorf, mit denen es solche Erlebnisse gebe.

Von Vorgesetzten alleine gelassen

Was den Buschauffeur aber am meisten stört: Während die Asylwerber mit den Netzkarten von VOR offenbar gratis ausgestattet werden, müssen österreichische Pensionisten für die Netzkarte zahlen. „Da gibt es immer wieder Diskussionen – die Leute verstehen das nicht“, so der ÖBB-Postbus-Lenker, der sich von den Vorgesetzten alleine gelassen fühlt.

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