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Minister Schelling als ÖVAG-Aufseher gescheitert

Einen veritablen Bauchfleck hat bisher die notleidende Volksbanken-AG (ÖVAG) unter Oberaufsicht der rot-schwarzen Bundesregierung hingelegt. Nach 68,4 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2013 musste im Vergleichszeitraum 2014 bereits 203 Millionen Euro an Verlust eingefahren. Hauptgrund sind die wachsenden Verluste der ÖVAG-Tochter VB Romania. Letztes Jahr musste man ebenfalls allein 60 Millionen Euro über die ÖVAG in die VB Romania „nachschießen“.

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Seit 2012 sind mit Stephan Koren als Generaldirektor und dem neuen Finanzminister Hans Jörg Schelling zwei ÖVP-„Urgesteine“ am Ruder der ÖVAG-Führung. Einen finanzwirtschaftlichen Kurswechsel konnten das ÖVP-Duo bisher nicht erreichen.

EZB-Check könnte weitere Milliarde Euro Nachschuss verlangen

Aktuell läuft der EZB-Bankencheck bei der ÖVAG. Sollte sie diesen nicht bestehen, müssten die Eigentümer, d.h. auch die Republik Österreich als 43-Prozent-Anteilseigner eine weitere Milliarde Euro „nachschießen“. Für diese Entscheidung wäre dann bereits der bisherige Aufsichtsratsvorsitzende Hans Jörg Schelling verantwortlich. Damit bringt er als „Morgengabe“ gleich eine Milliarden-Hypothek ins Finanzministerium selbst mit. 

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