Masern-Erkrankungen könnten sich von Afrika aus wieder massiv ausbreiten.

15. März 2015 / 20:13 Uhr

Masern-Epidemie droht in afrikanischen Ebola-Gebieten

Die in Westafrika wütende Ebola-Seuche hat nun auch für andere Massen-Erkrankungen fatale Auswirkungen. Durch die Bekämpfung von Ebola in Ländern wie Liberia, Sierra Leone oder Nigeria ist der Gesundheitsschutz gegen Krankheiten wie etwa die Masern massiv zurückgegangen. Von mangelndem Impfschutz infolge von Ressourcen- und Personalknappheit sind mittlerweile in Westafrika etwa 778.000 Kinder betroffen.

Bei einem Ausbruch einer Masern-Epidemie könnten sich unmittelbar bis zu 227.000 Menschen anstecken und in Folge erkranken. Dies ergab eine Gesundheitsstudie der Princeton University.

Asylantenströme tragen Seuchen nach Europa

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Die potentielle Durchseuchung der westafrikanischen Bevölkerung stellt mittelbar auch eine Bedrohung für Europa dar. Durch die grißen Asylantenströme vom schwarzen Kontinent nach Europa ist auch hier die Gefahr einer Masern-Epidemie gegeben. Jüngst brach die Krankheit etwa in der deutschen Bundeshauptstadt Berlin aus. Eingeschleppt wurde sie offenbar durch Flüchtlinge.  

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