Uber-Weltchef Kalanicks Unternehmen ist mittlerweile sogar mit Sexvorwürfen konfrontiert.

20. Feber 2017 / 17:00 Uhr

US-Fahrdienst Uber: Wurde sexuelle Belästigung bei Mitarbeiterin ignoriert?

Nicht aus den internationalen Schlagzeilen kommt der US-Fahrdienst Uber. Aktuell ist Uber-Chef Travis Kalanick mit dem Vorwurf sexueller Belästigung gegenüber einer Mitarbeiterin in seinem Unternehmen konfrontiert. Die Frau informierte die Öffentlichkeit in einer Mitteilung über die firmeninterne Ignoranz gegenüber einem angeblichen Annäherungsversuchs durch einen Vorgesetzten.

Mutmaßlicher Belästiger hat "zentrale Wichtigkeit"

Anstatt das Verhalten des Vorgesetzten durch die Personalabteilung abzustellen, soll Uber der Betroffenen einen Wechsel innerhalb des Konzerns angeboten haben – und das mit dem Verweis auf die zentrale Wichtigkeit des mutmaßlichen Belästigers.

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Uber-Chef Kalanick hat nun eine unabhängige Prüfung des Falls angeordnet. Diese jüngste mutmaßliche Causa bei dem Fahrdienst ist nur der letzte Punkt einer langen Kette öffentlicher Diskussionen. Während sich Uber in den USA mit solchen Sex-Vorwürfen herumschlagen muss, geht es in Europa um den Wettbewerb mit dem traditionellen Taxigewerbe. 

Vorwürfe gegen Uber in verschiedenen Ländern

Erst jüngst kam der Österreich-Ableger von Uber wegen angeblich überzogener Preise in die Schlagzeilen der Medien. Und in Frankreich sieht sich Uber mit einer 45 Millionen Euro schweren Mega-Schadenersatzklage wegen eines Datenlecks und eines dadurch ausgelösten Ehescheidungsverfahrens konfrontiert. 

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