Ein linksliberaler US-Professor bezeichnet Elon Musk als „Verräter am Westen“ und zieht den Vergleich zu den hingerichteten Rosenbergs.
„Die Rosenbergs haben wir an die Wand gestellt“
Scott Galloway, Marketing-Professor an der Stern School of Business der New York University und Co-Moderator des Podcasts Pivot, sagte in einer Aufzeichnung: „Die Rosenbergs (Gemeint sind Julius und Ethel Rosenberg, ein US-amerikanisches Ehepaar, das wegen Verschwörung zur Weitergabe von Atomgeheimnissen an die Sowjetunion verurteilt und 1953 hingerichtet wurde, Anm.) haben wir an die Wand gestellt. Er ist ein Verräter am Westen, und an ihn sollten dieselben Maßstäbe angelegt werden wie an jeden anderen Verräter im Westen.“ Das Publikum applaudierte.
Musks Ukraine-Entscheidungen und „Personenkult“
Galloway kritisierte zuvor einen „lächerlichen, ungesunden und gefährlichen Personenkult um Innovatoren“ und warf Milliardären wie Musk vor, nach anderen Maßstäben behandelt zu werden. Den Hintergrund bilden Musks Entscheidungen bei Starlink in der Ukraine.
Reaktion und Einordnung
In sozialen Medien und bei konservativen Kommentatoren stieß die Aussage auf Entsetzen. Manche Quellen betonen, Galloway habe nicht explizit „hinrichten“ gesagt, sondern über gleiche Maßstäbe für Verräter gesprochen. Der direkte Bezug auf die hingerichteten Rosenbergs unmittelbar nach dem Verratsvorwurf gegen Musk und der Applaus im Saal ließen die Aussage jedoch weithin als implizite Forderung verstehen.
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