Alice Weidel hat nach den schweren Ausschreitungen in mehreren deutschen Großstädten deutliche Worte gefunden. Bei einer Pressekonferenz im Bundestag erklärte die AfD-Fraktionsvorsitzende und Parteichefin, Linksextremisten und gewaltbereite Migrantenstrukturen verbündeten sich, um in den Bürgerkrieg gegen Deutschland und die Vertreter der deutschen Staatsgewalt zu ziehen.
Krawalle in Frankfurt und anderswo
Die Ausschreitungen folgten zunächst auf die bundesweiten Jugendproteste der Initiative „Gen Z regelt“ in mehr als dreißig Städten. In Frankfurt am Main radikalisierte sich die Stimmung besonders: Randalierer schlugen Schaufensterscheiben ein, plünderten Geschäfte und griffen Polizisten mit Steinen, Flaschen und Pyrotechnik an.
Hessens Innenminister Roman Poseck (CDU) sprach von mehr als hundert verletzten Beamten, darunter einem schwer Verletzten, der durch einen Steinwurf Zähne verloren habe. Die Polizei ging von bis zu 1.000 gewaltbereiten Störern aus, überwiegend aus einem migrantischen Milieu, und schätzte rund hundert linksextremistisch motivierte Gewalttäter. Auch in Köln, Hamburg und Berlin kam es zu gewaltsamen Szenen.
Weidels klare Einordnung
Weidel führte die Eskalation auf den Kontrollverlust an den Grenzen und die Masseneinwanderung zurück, die die CDU seit 2015 forciert habe. Es sei nicht mehr möglich, dass deutsche Bürger friedlich demonstrieren, ohne dass ihre Kundgebungen von organisierten Linksextremisten und gewaltbereiten Migrantenstrukturen gekapert würden:
Linksextremisten und gewaltbereite Migrantenstrukturen verbünden sich, um in den Bürgerkrieg gegen Deutschland und die Vertreter der deutschen Staatsgewalt zu ziehen
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hatte zuvor ebenfalls von gewaltbereiten linken Gruppen und Chaoten aus dem migrantischen Milieu gesprochen. Weidel forderte konsequente Strafen und aufenthaltsrechtliche Konsequenzen für ausländische Täter. Nach elf Jahren „Wir schaffen das“ sieht sie eine gefährliche Allianz am Werk.
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