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Ein 42-jähriger Syrer, der seit 2016 in Österreich ist, hat in Wien seinen zwölfjährigen Sohn über fünfeinhalb Stunden ausgepeitscht (Symbolbild).

Ein 42-jähriger Syrer, der seit 2016 in Österreich ist, hat in Wien seinen zwölfjährigen Sohn über fünfeinhalb Stunden ausgepeitscht (Symbolbild).

Syrer peitschte zwölfjährigen Sohn fünfeinhalb Stunden mit über 100 Hieben aus

Ein 42-jähriger Syrer hat seinen zwölfjährigen Sohn in Wien über fünfeinhalb Stunden mit Ledergürtel, Ladekabel und Kunststoffbügel gepeitscht. Mehr als 100 Hiebe hinterließen ein massives Weichteiltrauma. Am gestrigen Mittwochabend verurteilte das Wiener Landesgericht den Mann wegen fortgesetzter Gewaltausübung zu zehn Jahren Haft. Die Urteile sind nicht rechtskräftig.

Stundenlange Folter wegen Radfahrens

Nachbarn hatten am 12. Juli gegen Mitternacht die Polizei gerufen, weil ein Kind stundenlang schrie. Der Vater, der 2016 mit der Familie aus Syrien gekommen war, schlug den Buben, weil dieser trotz Verbot Rad gefahren war und von einem Auto angefahren worden war – ohne Verletzung. Die Staatsanwältin schilderte: „Er hat stundenlang auf das Kind eingedroschen.“ Und weiter: „Er hat das Kind regelrecht ausgepeitscht und gefoltert. Anders kann man das nicht ausdrücken.“

Der 17-jährige Bruder, der helfen wollte, wurde ebenfalls schwer misshandelt. Ein gerichtsmedizinisches Gutachten bestätigte mehr als 100 heftige Peitschenhiebe und eine schwere Körperverletzung. Die Anklägerin sprach von außergewöhnlicher Brutalität und völliger Gleichgültigkeit.

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Jahre der Misshandlung und das Urteil

Die Ermittlungen ergaben, dass der Mann seine drei Söhne – heute zwölf, fünfzehn und siebzehn Jahre alt – seit 2020 regelmäßig gequält haben soll. Die Familie lebt in einer Zweizimmerwohnung in Wien-Penzing. Der Vater räumte ein, außer sich gewesen zu sein: „Ich war nicht bei Sinnen.“

Der Senatsvorsitzende sprach von krassen Übergriffen. Die 40-jährige Mutter erhielt ein Jahr Haft, bedingt nachgesehen bei dreijähriger Probezeit, weil sie in die Küche ging und die Tür schloss, während der Vater im Gewaltrausch auf das Kind einschlug. Die Staatsanwältin hatte von wiederkehrender systematischer Gewalt in einem Ausmaß gesprochen, das seinesgleichen sucht.

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