Zum Inhalt springen
Neos-Sozialsprecher Johannes Gasser erteilte den Forderungen von SPÖ, ÖGB und AK eine klare Absage.

Neos-Sozialsprecher Johannes Gasser erteilte den Forderungen von SPÖ, ÖGB und AK eine klare Absage.

Strafen für Arbeitgeber: Neuer Krach zwischen SPÖ und Neos

Die Handlungsfähigkeit der Koalitionsregierung wird durch den nächsten öffentlichen Streit erschüttert. Anlass der Auseinandersetzung ist ein Vorstoß der SPÖ sowie des Gewerkschaftsbunds (ÖGB) und der Arbeiterkammer (AK). Diese fordern die Einführung eines Bonus-Malus-Systems zur Beschäftigung älterer Arbeitnehmer: Unternehmen, die im Branchenvergleich zu wenige Mitarbeiter über 50 Jahre einstellen, sollten künftig mit finanziellen Strafzahlungen belegt werden.

Der Vorschlag stieß beim Koalitionspartner Neos jedoch umgehend auf vehementen Widerstand und führte zu einer weiteren Belastung des Regierungsklimas.

Neos erteilen SPÖ-Plänen eine Absage

Neos-Sozialsprecher Johannes Gasser wies die Forderung der SPÖ entschieden zurück und kritisierte den Ansatz als völlig uneffektiv. Strafen gegen Betriebe lösten nicht die tatsächlichen Probleme wie gesundheitliche Einschränkungen, von denen fast die Hälfte aller über 55-jährigen Arbeitslosen betroffen sei. „Strafzahlungen heilen keinen kaputten Rücken, schaffen keine Qualifikationen und bringen niemanden zurück in Beschäftigung“, stellte Gasser gegenüber Krone klar. Die Neos erteilten dem Zwangsinstrument der SPÖ damit eine Absage und verwiesen stattdessen auf das Konzept einer gestaffelten Teilarbeitsfähigkeit sowie gezielte Qualifizierungsmaßnahmen.

Politische Anzeige

POLITISCHE ANZEIGE der FPÖ. Weitere Informationen: Transparenzbekanntmachung

Das könnte Sie auch interessieren:

Unterstützen Sie unsere kritische, unzensurierte Berichterstattung mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf AT58 1420 0200 1086 3865 (BIC: BAWAATWW), ltd. Unzensuriert

Teilen Sie diesen Artikel

Wie finden Sie diesen Artikel?

Klicken zum Abstimmen

Diskussion zum Artikel auf unserem Telegram-Kanal:

Kommentare erscheinen zu Kanalbeiträgen mit freigeschalteter Diskussion (ohne Bot-Button unter dem Post).