In Wien-Favoriten liegen die Nerven blank. Laut Anrainern versammelt sich am Ende der Neilreichgasse ab etwa 17 Uhr regelmäßig eine Gruppe von 30 bis 50 Kindern und Jugendlichen, viele davon mit Sturmhauben. Sie fetzen rücksichtslos mit E-Scootern durch die Gegend, zünden Böller und rasen mit den Rollern direkt auf fahrende Autos zu.
Maskierte jagen Anrainer in die Enge
Die Bewohnerin Lotte B. schildert gegenüber Heute die Lage: „Die Menschen vor Ort leben in Angst und Schrecken.“ Die Jugendlichen filmen die riskanten Aktionen und verbreiten sie in sozialen Medien. Oft stürmt die Bande auch die Siedlung. „Sie dringen in die Wohnhäuser ein, springen mit voller Wucht gegen Eingangstüren und werfen Gegenstände gegen Fenster“, so Lotte B.. Viele Anrainer haben Angst, ihre Häuser zu betreten, und fühlen sich mit dem Problem allein gelassen.
Polizei bestätigt – Kontrollen laufen
Die Wiener Polizei bestätigt gegenüber Heute, dass die Lage bekannt ist. Die Grätzlpolizisten stehen im Austausch mit den Anrainern. Im betroffenen Bereich finden verstärkt Streifenfahrten und Schwerpunktkontrollen statt. In der Vergangenheit konnten bereits zwei Tatverdächtige ermittelt und angezeigt werden – unter anderem wegen des Verdachts der Sachbeschädigung. Die Bewohner hoffen auf wirksame Maßnahmen, bevor jemand ernsthaft verletzt wird.
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