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FPÖ-Chef Herbert Kickl stand zuerst in der Säulenhalle des Parlaments zum Austausch mit den Bürgern zur Verfügung und wurde danach beim Neutralitätsfest von Tausenden umringt.

FPÖ-Chef Herbert Kickl stand zuerst in der Säulenhalle des Parlaments zum Austausch mit den Bürgern zur Verfügung und wurde danach beim Neutralitätsfest von Tausenden umringt.

Riesenandrang beim Neutralitätsfest – nur der ORF war ein „Spielverderber“

Tag der offenen Tür heute, am Nationalfeiertag, im Parlament. Vertreter aller Parteien standen den Besuchern Rede und Antwort. Überschattet wurde das Fest von einem Kamerateam vom „ORF-Report“, das sich rund um den Informationsstand der FPÖ postiert hatte. Bürger klagten über regelrechte „Verhörmethoden“ und zeigten sich empört über aufdringliche Befragungen. 

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Nationalratspräsident Walter Rosenkranz war am Tag der offenen Tür im Parlament ein gefragter Mann. Foto: Alois Endl

„Verhalten des ORF-Teams absoluter Tiefpunkt“

FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker, der selbst diese Vorgänge zum Teil mitbekommen hat, übte in einer Aussendung scharfe Kritik an dieser Vorgehensweise. Für ihn sei das Verhalten des ORF-Teams an einem Tag, an dem Österreich seine Demokratie, Freiheit und immerwährende Neutralität feierte, ein absoluter Tiefpunkt. Wörtlich sagte er: 

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Was sich heute in der Säulenhalle des Parlaments abgespielt hat, ist eines öffentlich-rechtlichen Rundfunks schlichtweg unwürdig. Anstatt über den demokratischen Austausch zu berichten, haben sich die Herrschaften vom „ORF-Report“ wie politische Inquisitoren aufgeführt und vor allem Besucher unseres FPÖ-Standes regelrecht belagert und bedrängt.

„Ich habe mich gefühlt wie bei einem Verhör“

Eine aufgebrachte Bürgerin schilderte, sie habe sich „gefühlt wie bei einem Verhör“. Hinter dieser medialen Eskalation vermutete der freiheitliche Mediensprecher ein gezieltes politisches Kalkül, das nur der ÖVP dienen könne. Durch das künstliche Aufschaukeln von angeblichen Extremen solle das politische Spielfeld manipuliert werden, so Hafenecker. 

Riesenandrang beim Neutralitätsfest

Unbeeindruckt von diesen Vorkommnissen im Parlament feierten die Freiheitlichen unter den Arkaden in der Reichsratsstraße das Neutralitätsfest. FPÖ-Chef Herbert Kickl wurde von Tausenden Menschen umringt, jeder wollte ein Foto mit dem „Volkskanzler“. In seiner Rede prangerte Kickl einmal mehr an, dass die Verlierer-Ampel die Neutralität ruiniert habe. Anstatt die Sicherheit, den Frieden und den Wohlstand unserer Bevölkerung zu bewahren, würden uns ÖVP, SPÖ und Neos mit ihrer Politik zu willenlosen Handlangern fremder Interessen degradieren. 


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