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SPÖ-Chef Andreas Babler hat auch unter den eigenen Genossen immer weniger Rückhalt.

SPÖ-Chef Andreas Babler hat auch unter den eigenen Genossen immer weniger Rückhalt.

Vor Krisengipfel: Babler verliert Rückhalt in der eigenen Wählerschaft

Die SPÖ steht vor einem entscheidenden Machtkampf – und Andreas Babler geht mit denkbar schwachen Umfragewerten in den Krisengipfel. Besonders brisant: Nur 48 Prozent der deklarierten SPÖ-Wähler würden ihren eigenen Parteichef bei einer fiktiven Kanzler-Direktwahl unterstützen.

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Rote Zahlen werden zum Problem

Die Zahlen der aktuellen Heute-Umfrage sind für die Sozialdemokraten schwer zu ignorieren. In der Sonntagsfrage kommt die SPÖ unter Babler lediglich auf 15 Prozent. Die FPÖ erreicht hingegen 38 Prozent und damit in dieser Erhebung einen neuen Höchststand. Die ÖVP liegt bei 20 Prozent, die Grünen bei zwölf und die NEOS bei zehn Prozent.

Noch deutlicher zeigt sich aber die Schwäche Bablers bei der fiktiven Kanzler-Direktwahl. Dort kommt der SPÖ-Chef auf elf Prozent. Besonders auffällig ist dabei der Blick auf die eigene Anhängerschaft: Nur 48 Prozent der deklarierten SPÖ-Wähler würden sich für Babler entscheiden. Bei Herbert Kickl sind es laut derselben Erhebung 74 Prozent der FPÖ-Wähler, bei Christian Stocker 69 Prozent der ÖVP-Anhänger und bei Beate Meinl-Reisinger 73 Prozent der NEOS-Sympathisanten.

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Jetzt steht der Krisengipfel an

Morgen, Sonntag, sollen die neun Landesvorsitzenden mit Babler, Frauen-Chefin Eva-Maria Holzleitner und ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian zusammentreffen. Auch der burgenländische Landeshauptmann Hans Peter Doskozil hat seine Teilnahme angekündigt.

Zeiler steht bereits bereit

Während Babler unter Druck gerät, hat sich Gerhard Zeiler offen für den Parteivorsitz positioniert. Der frühere ORF-Generaldirektor und Medienmanager will die SPÖ nach eigenen Angaben „in die Mitte führen“. In der Heute-Erhebung würde die Partei mit Zeiler an der Spitze auf 17 Prozent kommen – zwei Prozentpunkte mehr als mit Babler.

Auch eine separate Lazarsfeld-Erhebung für oe24 weist auf einen möglichen, allerdings begrenzten Zeiler-Effekt hin: Dort kommt die SPÖ mit Zeiler auf 19 Prozent, mit Babler auf 17 Prozent. Die FPÖ bleibt in diesem Szenario mit 37 Prozent klar vorne.

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