Die FPÖ legt weiter zu, während ÖVP und SPÖ erneut an Zustimmung verlieren. In der neuesten Lazarsfeld-Erhebung für oe24 erreicht die FPÖ 38 Prozent. ÖVP, SPÖ und NEOS kämen gemeinsam auf 42 Prozent.
FPÖ legt auf 38 Prozent zu
Die FPÖ kommt dabei auf 38 Prozent und legt gegenüber der Vorwoche einen Prozentpunkt zu. Damit liegt sie einen Punkt unter ihrem bisherigen Lazarsfeld-Höchstwert von 39 Prozent.
Die ÖVP von Bundeskanzler Christian Stocker verliert einen Punkt und landet bei 21 Prozent. Auch die SPÖ von Vizekanzler Andreas Babler gibt einen Punkt ab und kommt auf 15 Prozent. Die NEOS erreichen sechs Prozent. Zum Vergleich: Eine Anfang September veröffentlichte Lazarsfeld-Erhebung hatte die FPÖ noch bei 39, die ÖVP bei 21 und die SPÖ bei 14 Prozent gesehen.
Grüne bei 13 Prozent
Während die drei Regierungsparteien in dieser Erhebung zusammen 42 Prozent erreichen, kommen die Grünen auf 13 Prozent. Damit liegen sie mehr als doppelt so hoch wie die NEOS. Die KPÖ wird mit vier Prozent ausgewiesen und liegt damit genau an der bundesweiten Vier-Prozent-Hürde für den Einzug in den Nationalrat.
79 Mandate für die Ampel
Damit würden ÖVP, SPÖ und NEOS zusammen derzeit auf 79 Sitze kommen. Für eine Mehrheit im 183 Sitze umfassenden Nationalrat sind 92 Mandate erforderlich. Die drei Regierungsparteien verfügen derzeit gemeinsam über 109 Sitze.
Kickl auch bei Kanzlerfrage vorne
In der Kanzlerfrage bleibt Herbert Kickl mit 33 Prozent klar an der Spitze. Dahinter folgt ÖVP-Kanzler Christian Stocker mit 14 Prozent, während SPÖ-Chef Andreas Babler bei acht Prozent liegt und damit gleichauf mit Grünen-Chefin Leonore Gewessler liegt. NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger kommt auf sechs Prozent.
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