Drag-Queen liest vor Kindern. (Symbolbild)

5. August 2026 / 15:36 Uhr

Trotz Riesen-Protest: Dragqueen-Lesung vor Kindern findet statt!

Dornbirn: Als einzige politische Kraft nahm die FPÖ die großen Bedenken der Eltern ernst und versuchte noch, die Veranstaltung mit einem Veto zu stoppen. Doch vergebens: Der Protest der Familien wurde überhört, weshalb Dragqueens diesen Samstag beim sogenannten Kulturfestival „Sommer im Park“ eine „interaktive Lesestunde“ für Kleinkinder veranstalten.

Trotz Widerstand der Eltern und 3.600 Unterschriften!

Diesen Samstagnachmittag verwandelt sich der Park in eine Bühne für queere Ideologie. „Fräulein Bürgerschreck“ und „Athene Atlas“, zwei Männer in grotesken Frauenkostümen, sollen dem Nachwuchs aus Büchern vorlesen und “interaktive Spiele” anleiten. Viele Eltern zeigen sich im Vorfeld über diese Pläne entsetzt. Ein besorgter Vater forderte die Veranstalter in einem Brief offiziell zur Streichung der grotesken Darbietung auf, so berichtete Heute. Er argumentiert, dass diese Thematik in die familiäre Erziehung falle und nicht auf ein öffentliches Sommerfest gehöre. Eine Petition sammelte rasch über 3.600 Unterschriften. Forderung: ein striktes Mindestalter von 16 Jahren oder eine Absage!

FPÖ zeigt sich betroffen: „Diesmal tut es besonders weh.”

Trotz der lauten Proteste aus der Bevölkerung hält die Stadt bis jetzt an der umstrittenen Veranstaltung fest. Ein Antrag der FPÖ, diese zu stoppen, scheiterte im Rathaus. Dass SPÖ und Grüne das absurde Spektakel unterstützen, überrascht wohl kaum. Für Irritation sorgt in diesem Fall jedoch die ÖVP: Die vermeintlich christlich-konservative Partei segnete die queere Lesung vor Kleinkindern ab!

Die Niederlage kommentiert die FPÖ Dornbirn spürbar emotional in einem Video: „Manchmal gewinnt man, manchmal verliert man in der Politik, diesmal tut es mir extrem weh: Es geht um unsere Kinder!“ Auch in den Kommentaren unter dem Video macht sich Kopfschütteln breit. So äußert eine Nutzerin auf Facebook ihren Unmut: „Für was wird unser Steuergeld noch vergeudet, Pensionisten, Kultur, Teuerung bleiben auf der Strecke für solchen Unsinn“.

Queer-Ideologie statt echter Kultur für Kinder und Familien

Die aktuelle Lesung reiht sich in die Bemühungen der ansässigen „LGBT“-Gruppen ein, die ihre Sichtbarkeit in der Öffentlichkeit massiv erhöhen wollen. Bereits zuvor sollte eine vergleichbare Darbietung für Kleinkinder in der Stadtbibliothek stattfinden. Damals wurde das Event jedoch aufgrund starken Gegenwinds von lokalen Kinderschutzinitiativen abgesagt. Nun haben Organisationen wie GoWest und der CSD Vorarlberg einen neuen Weg gefunden, ihr Programm bei Kindern durchzusetzen. Nicht nur die Frage „Warum vor den Kindern?“ bleibt dabei offen.

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