Josef Schellhorn

Neos-Staatssekretär Sepp Schellhorn stritt sich auf Instagram mit dem Vorarlberger ÖVP-Landeshauptmann Markus Wallner. Dabei stand allerdings nicht der Konflikt im Mittelpunkt, sondern die abenteuerliche Rechtschreibung.

10. Juli 2026 / 10:14 Uhr

18 Fehler in sieben Sätzen: Rechtschreib-Chaos in Schellhorn-Post sorgt für Spott

Ein Kommentar von Neos-Staatssekretär Sepp Schellhorn hat eine Debatte ausgelöst, die eigentlich niemand wegen der Sache selbst begonnen hatte. Er reagierte auf Kritik von Vorarlbergs ÖVP-Landeshauptmann Markus Wallner in den sozialen Medien und sorgte mit seinem Posting vor allem wegen zahlreicher sprachlicher Patzer für negative Aufmerksamkeit.

„Sepp, wo bist du?“

Wallner hatte Schellhorns Rolle bei den Verhandlungen zur Reformpartnerschaft öffentlich infrage gestellt. Der ÖVP-Mann hatte auf Instagram behauptet, er habe den Schellhorn bei den Gesprächen „nicht einmal gesehen“. Seine Botschaft verband er mit dem Appell, Reformen müssten endlich im Alltag der Menschen und in der Wirtschaft ankommen. Dazu setzte er nach: „Sepp, wo bist du?“

Schellhorn blamiert sich mit Antwort

Schellhorn meldete sich daraufhin in den Kommentaren zu Wort. Sein Beitrag fiel jedoch weniger durch politische Schlagkraft als durch seine sprachliche Form auf. Zahlreiche Rechtschreib-, Grammatik- und Zeichensetzungsfehler machten den Text rasch zum Gesprächsthema:

Markus, du weisst, dass nicht stimmt was Du sagst ! Macht much traurig . Dieser Kampf Unwahrheiten . Xandi Pröll und LH Mattle werden Dir bestätigen, dass ich sehr intensiv hinein gearbeitet habe. Es kommt offensichtlich NUR mehr auf das Foto an und nicht auf den Inhalt . Schade, anstatt unsere gemeinsame Energie dafür zu verwenden mehr als nur einen Minimalkompromiss mit den Ländern zu erziehlen, mit einen WUMS für unsere BürgerInnen zu arbeiten. Anpatzen und Partikularinteressen zum Schaden des Klimas, von Österreich scheint doch wichtiger zu sein . SAD

Besonders auffällig waren Schreibweisen wie „du weisst“ und „erziehlen“. Hinzu kamen fehlende oder falsch gesetzte Satzzeichen, die den Eindruck eines hastig verfassten Kommentars verstärkten. Dass der Beitrag mit dem Wort „SAD“ endete, verlieh der Sache zusätzlich eine ironische Note.

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